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Ereb Altor - Nattramn

Die schwedische Band hat eine lange Vorgeschichte, die Anfang der 90er als „Forlorn“ beginnt. Bald darauf sind sie als „Isole“ unterwegs, wo sie Doom Metal spielen. 2003 entschieden sich Mats und Ragnar dazu, alte Lieder wiederzubeleben. Damit war „Ereb Altor“ geboren. Seit dem hat die vierköpfige Band fünf Alben auf den Markt gebracht. Bathory beeinflusste die Band, weshalb sich die Jungs für einen epischen Viking Metal entschieden.

Das neue Album Nattramn, ist vom Äußeren schlicht und dennoch sehr interessant. Die düsteren Farben der Nacht zieren das ganze Cover. Im Hintergrund ist ein großer Vollmond vor dem ein großer Rabe sitzt. Er hat den Schnabel offen und hat spitze Zähne, die einem entgegen kommen. Über dem Raben ist deutlich der Bandname zu erkennen. Darunter der Titel des Albums, den man nur mit etwas Mühe erkennt. Unter dem Raben sind viel Äste, die sich überall lang schleichen. Auffallend ist auf jeden Fall der Rabe vor dem Vollmond, auf Grund des starken Kontrastes von hell zu dunkel.

In den sieben langenTracks geht es um die nordische Mythologie und die düsteren Legenden Schwedens. Aus epischen Hymnen, die von Chören getragen werden und den aggressiven Passagen, ergibt sich eine grandiose Dynamik und ein spannendes Gesamtkunstwerk. „The Son of Vindsvalr“ ist ein gutes Intro für die CD. Es gibt einem das Gefühl mittem im Wald Schwedens zu sitzen. Der gleichnamige Song, ist mein Favorit. Die düstere Stimme und diese Melodie passt einfach gut zusammen. „The Dance of Elves“ beginnt mit einem ruhigen Keyboard. Die ruhige Stimme dazu lässt einen erst entspannen. Leicht erschreckend ist der Moment, in dem Schlagzeug und Gitarre lautstark dazu treffen und dann auch bleiben. Ein gelungener Moment! „Dark Waters“ holt einen ganz in die düstere Tiefe der nordischen Mythologie. Die düstere Stimme und der Chor bilden einen guten Kontrast und klingen zusammen sehr harmonisch. „The Nemisis of Frei“ ist ein super Schluss. Sowohl ruhige als auch aggressive Passagen kann man in diesem Song finden. Ein gelungenes Ende.

Das Album ist den Schweden gut gelungen. Wer auf ruhige Momente, gemischt mit aggressiven Passagen steht, sollte sich das Album unbedingt holen.

Wertung:     

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