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Forty Shades - Camera Silens

Die Band begann ihre Geschichte 2007 noch unter anderem Namen: „Nagor Mar“. Damals begannen sie mit symphonic Metal, der sich an großen Bands wie Nightwish oder Evanescence orientierte. Da es aber innerhalb der Band verschiedene Vorstellungen der zukünftigen Musikrichtung gab, musste 2009 ein Mitgliederwechsel her. Gründungsmitglied Tobias Gut und Chris Wittwer suchten nun nach neuen Mitgliedern. 2012 dann waren sie wieder vollständig und sind seit dem unter dem Namen Forty Shades unterwegs. Die Stärken der Band sind vor allem die Präzision, die Leidenschaft und die Entschlossenheit, was insgesamt zu einer guten Arbeit führt. Das Album Camera Silens ist nun das erste Album seit der Neufindung.

Schaut man sich das Cover der neuen Platte an, sieht es erst ziemlich dunkel aus. Aber die blauen Akzente, die sich als Schmertterlinge und Bandnamen herausfiltern, machen das Ganze viel interessanter. Schaut man genau hin, erkennt man, im Hintergrund links und rechts je eine Wendetreppe hinter denen ein Schädel mit der Unterseite nach vorne lehnt. In den Schädel hinein verläuft von vorne an ein weg aus Holzbrettern.

Den Schädel findet man sowohl auf der CD, als auch auf der Rückseite des Albums wieder.

In den Songs geht es um den inneren Kosmos der menschlichen Psyche.

Insgesamt laufen die zwölf Tracks ca. 45min. Der erste Song „In a Darker Shade of Gloom“ beginnt mit dem Keyboard und kurz darauf einem Shout. Man findet immer wieder klaren Gesang, der über metalrock bis zum death-growl führt. Diese Shouts oder Growls, wie man sie nennen mag, findet man in jedem Lied. Nur in „Black Nightshade“ nicht, denn dieser Song ist ein reines Instrumentalstück und fällt zusammen mit „Last Escape“ aus der Reihe, da sich der Rest des Albums sehr ähnelt . Das alles ist ein wenig von der Gothic Szene angehaucht, klingt aber doch eher nach älterem Metal. Am Ende der Platte bei „The End“ kommen noch einmal gute Gitarrenrifs und ein gutes Schlagzeug ins Bild. Aber hier gibt es eine Überraschung: Der letzte Song wird von einer weiblichen Stimme begleitet.

Das Absetzen vom klaren Gesang zum Shout ist sehr gut. Jedoch würde das ganze, meiner Meinung nach, viel besser klingen, wenn die Band das Growlen beibehält und das dann mit klarem Gesang absetzt.

Insgesamt eher ein ruhigeres Album, das man sich mal anhören kann. Mal sehen, was die Band als nächstes auf den Markt wirft.

Wertung:     

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