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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Confession by Silence - Face the End in the Mirror

Allen Lesern soll von Anfang an klar sein: Confession by Silence legen gleich mit dem ersten Album eine Produktion ab, die nicht nur grundsolide ist, sondern auch in Sachen Qualität und Umfang keine Kompromisse macht.

Die Hamburger Jungs hauen hier 10 Tracks raus, die jeder Fan von Melodic Death Metal sich unbedingt anhören sollte.

„A Day´s End in Paradise“ ist ein gelungenes Intro, welches sanft beginnt und dann sowohl in Tempo als auch Härtegrad ansteigt und somit eine ideale Einleitung für die restlichen Songs ist. 

„Between the Light and Death“ besteht aus markanten Riffs und passenden Keyboardpassagen die sich gekonnt miteinander vermischen und so einen soliden Song abliefern. Schnell wird klar, die Leute beherrschen ihre Instrumente und man bekommt Lust auf mehr.

Track Nummer drei hört auf den Namen „Society Slave“, beginnt mit einem eigenen kleinen Intro und entwickelt sich recht schnell zu einem melodiösen Werk. Für mich persönlich einer der besten Songs der Scheibe.

„Confess“ ist ebenfalls eine saubere Sache, setzt abwechslungsreich Gitarren und Keyboard ein und macht wie der Rest des Albums einen guten Eindruck, hat jedoch gegen Ende in meinen Ohren ein minimal zu lautes Schlagzeug, das an einigen Stellen den Gesang überdeckt. Dies tut dem Song jedoch kaum einen Abbruch, er bleibt hörenswert ;)

Der fünfte Schlag heißt zwar „Nothing to Say“ und ist passenderweise auch der kürzeste (vom Intro abgesehen), jedoch hat Steffen Falk einiges zu sagen und die Vocals gehören hier zu den kräftigsten auf dem Album. Ein weiterer Top-Track.

„One Real World“ ist insgesamt die keyboardlastigste Nummer und wirkt daher teilweise leicht Symphonic Metal mäßig, jedoch können die harten Riffs der Gitarren den Song vor Schlimmerem bewahren und runden diesen gut ab.

Ähnliches gilt zu Beginn auch für „Anyway“ jedoch spielen hier die Gitarren den melodiöseren Part und machen mit ihren runden Soli den Song auch mir schmackhaft.

Keiner der Songs bisher kam aber an „Still the Same“ heran. In meinen Ohren ist Track Nummer 8 einer der Besten dieser digitalen Platte und nicht nur abwechslungsreich, sondern auch technisch einer der durchdachtesten.

„In Line“ ist mit 5:45 Minuten der längste Song des Albums, wirkt jedoch an keiner Stelle zu lang und setzt auf Gitarrenarbeit, die stellenweise an Arch Enemy erinnert. Gerade gegen Ende tritt das Keyboard zurück, was den Song insgesamt härter erscheinen lässt. Die Soli hier sind mehr als hörenswert, definitiv eine korrekte Arbeit von Confession by Silence. 

Storm of Silence grenzt an Betrug. Von einem Sturm der Stille hört man hier wenig, gleich nach einer kurzen Drum-Einlage rotzen einem die Sechssaiter ihre Riffs entgegen und hauen dem geneigten Hörer nochmal alles entgegen. Am Ende kommt das Album dann zu Ruhe, nur der Bass spielt sich noch kurz aus.

Das Album ist bereits 2012 erschienen und mir bleiben am Ende nur noch 2 Fragen: Warum habe ich zuvor noch nie was von dieser Band gehört und warum haben die Jungs noch immer kein Label gefunden?

 

Gerade für ein Erstlingswerk ist „Face the End in the Mirror“ mehr als gelungen. Es gibt insgesamt wenig zu meckern, und ich habe nun Lust auf mehr. Desweiteren suchen die Jungs noch einen neuen Drummer. Wenn ihr also aus der Nähe von Hamburg kommt und euch der Sound gefällt, solltet ihr euch mal über die Website bei der Band melden. Dann bin ich vielleicht auch einem weiteren Album näher!

Das gilt ebenso für die Labels: nehmt diese Band unter Vertrag, es kann nur gutes dabei herauskommen!

Bandcamp: http://cbys.bandcamp.com/

Website: http://www.cbys.de/

 

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