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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

DARK VIOLENCE - Middle of Nowhere

Heute geht es um die Band DARK VIOLENCE und deren Album „Middle of Nowhere“, das am 25.07.14 erscheinen wird.

Zugegeben, der Name las sich für mich zunächst wie der einer Thrashkapelle - so mit Lederkutten, Pilotenbrillen und panzerbrechender Mimik.

Letztendlich handelt es sich aber bei der 2012 gegründeten Kombo um eine reine Hardrock Band mit Frontfrau, die allesamt eher sympathisch denn martialisch daherkommen.

Nach der 2013 erschienen EP „Silence“ (noch mit anderem Sänger) handelt es sich hierbei also um das erste vollwertige Album mit insgesamt 11 Stücken.

 

 

Das Quintett aus dem Odenwald machte bereits bei diversen Bandcontests von sich reden und nachdem ich das Album gehört habe kann ich mir gut vorstellen, dass diese Band live richtig Spaß macht.

Gespielt wird direkter, solider Hardrock mit zwei Gitarren und Jessica Solds Gesang passt dazu 1a, egal ob bei ruhigeren Songs wie „Silent Cry“ und „Last Goodbye“ oder aber bei schnelleren Nummern wie „Favorite Song“ (mit schönem oohoo-Mitgröhl-Chorus) oder dem „Rausschmeißer“ des Albums namens „Monday“, meinem persönlichen Favoriten – besingt er doch die allseits bekannte Problematik wie sich Körper und Geist an einem Montagmorgen dagegen sträuben, das Wochenende als vergangen zu akzeptieren J

Ein weiterer Anspieltipp wäre da noch „Aftershow“ der zu Kopfnicken und Hinternwippen einlädt und mit seinen Hooklines gute Laune Stimmung verbreitet.

DARK VIOLENCE spielen mit Leidenschaft schnörkelfreie und eingängige Hardrocksongs und in Verbindung mit dem kraftvollen und emotionalen Gesang  der Frontfrau ergibt „Middle of Nowhere“ ein kurzweiliges Album mit Wiederspielwert. Einziger Wermutstropfen ist die etwas trockene Produktion, hier hätten ein wenig mehr Druck und Erde nicht geschadet.

Anspieltipps:

Last Goodbye

Aftershow

Monday

 

Wertung:     

Euer René

 

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