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Kamikaze Kings - MASTER OR SLAVE

Dies ist meine erste Vorstellung für diese Seite und als ich sah, was sich der Tommek da für mich ausgesucht hatte war ich gelinde gesagt überrascht. Von den KAMIKAZE KINGS hatte ich zuvor weder etwas gesehen noch gehört.

In diversen Publikationen als optische Kreuzung aus Steel Panther und Turbonegro beschrieben war mein erster Gedanke beim Anblick der Band „Sabbaton trifft Manowar – Parodie“.

Und mit MASTER OR SLAVE - so der Titel des zweiten Longplayers der Berliner - wurde der Verdacht bestätigt, dass die Mannen sich selbst (glücklicherweise) nicht allzu ernst nehmen.

Das unterstreichen sie auch mit Ihren Musikvideos, die ihren ganz eigenen Unterhaltungswert haben. Überzeugt Euch mit „Saturday Night Hero“ oder „Boneshaker Boogie“ davon was ich meine.

Musikalisch bekommt der Hörer einen Mix aus Rock meets Metal meets Blues kredenzt, die zum Mitgröhlen einladen.

 

 

Das Album wurde von Jacky Lehmann (u. a. Amon Amarth und auch die Wacken-Stammband Saxon) produziert und der Sound dröhnt somit klar und druckvoll aus den Boxen.

Die Titel wechseln recht ausgeglichen zwischen Up-Tempo und Mid-Tempo Nummern wobei die Stärke des Albums eindeutig bei den schnelleren, metallisch angehauchten Nummern liegt.

Bei den rockigeren Mid-Tempo Songs wirkt zum einen das basslastige Gröhlorgan von Frontmuppet Elmo deplaziert und zum anderen fehlt den Songs für sich einzeln gesehen die Abwechslung.

Als das Album die Hälfte der Spielzeit erreicht hatte zuckte mein Finger öfter in Richtung „Skip“ Taste und ließ sich nur widerwillig im Zaum halten. Es stellte sich eine gewisse Eintönigkeit ein und ich hätte mir hier und da noch den einen oder anderen AHA – Moment in Form einer Bridge oder Hookline gewünscht. Sehr schade, da die KAMIKAZE KINGS mit ihren Instrumenten umgehen können.

Was in Verbindung mit den Musikvideos und der allgemeinen Optik Spaß macht, geht allein nur durch die Musik nicht auf; es fehlt das letzte Quäntchen Abwechslung und Originalität.

MASTER OR SLAVE ist ein Album, das ihr zur nächsten Grillparty oder zum nächsten Festival mitnehmen könnt um bei Bier und Wurst Refrains mitgzugröhlen und über das Kopfkino zu lachen.

Einen konkreten Anspieltipp habe ich persönlich nicht, die schnelleren Stücke wissen aber durchaus zu gefallen.

Fazit: Solides Album mit Luft nach oben für zukünftige Outputs.

 

Wertung:     

 

Euer Rene

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