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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Paganizer - Cadaver Casket

Das Erste was mir einfällt, wenn ich Paganizers "Cadaver Casket" höre ist Bloodbath´s "Resurrection through carnage".

Mal ganz im Ernst: Der Sound dieser beiden Alben gleicht sich auf den Punkt genau. Diese Ähnlichkeit wird den ein oder anderen vielleicht stören, aber ich finde es super!

Zum Artwork fällt mir nur ein Wort ein: PERFEKT!

Der erste Song der EP "A journey to hell" ist der perfekte opener und lässt keine Wünsche offen. Mächtige Riffs, Mid – bis Blasttempopassagen und eine klasse Leistung am Gesang. Ich finde es ist einer der stärksten Songs der EP und das Einzige was ich zu meckern habe ist die Spielzeit von 03:41 die sich einfach zu kurz anfühlt, womit ich aber auf einem hohen Niveau beschwere.

"Rot" ist der nächste Titel. Zu diesem Lied lässt sich nicht viel sagen, ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Die erste Minute macht es tierisch Spaß zu hören, aber dieser Spaß hält sich nicht lange und es wird etwas farblos. Ich möchte nicht sagen, dass der Song schlecht ist, aber ich denke da wäre noch mehr gegangen.

 

 

Weiter geht es mit "deranged World" und was soll ich sagen? Ist das noch Death-metal? Der Song schlägt mit manchen Riffs herbe in eine Punk-Rock´n Roll Richtung, was nun wirklich gar nicht mein Fall ist.

Dieses Stück wird für mich erst ab 01:53 interessant, denn ab dort geht es wieder in eine düstere Richtung. Nach 02:50 Minuten ist das ganze vorbei und ich muss sagen, für mich persönlich war nicht viel dabei was mich begeistert hat.

"Souls for sale" & "Afterlife Burner" kann ich beide in eine Kategorie einstufen. Diese beiden Stücke finde ich extrem langweilig und einfallslos. Es gibt nichts was besonders begeistert oder Eindruck hinterlässt.

Das letzte Stück trägt meiner Meinung nach einen sehr schönen Titel der an die "Alten Tage" des Death-metal erinnern: "IT CAME FROM THE GRAVEYARD". Süße Nostalgie. Hier Zeigen Paganizer wieder mehr Energie als bei den beiden Stücken zuvor. Der Song ist Geschwindigkeitstechnisch wieder sehr abwechslungsreich und gut arrangiert. 

Mein Fazit: Im Vergleich zu den vorherigen Veröffentlichungen ist diese EP wirklich kein Schmuckstück, es klingt an vielen Stellen unausgereift und es gibt bei jedem Track (abgesehen von "A journey to Hell") etwas zu meckern. Für Fans von Paganizer ist es wohl empfehlenswert, wer diese Band aber noch nicht kennt, sollte sich unbedingt ältere Veröffentlichungen anhören damit kein falscher Eindruck entsteht!

Wertung:     

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