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Isacaarum – Whorecraft

Die gute alte Tschechische Republik! Ich war immer davon beeindruckt wie viele gute Black/Death/Grind/Porn/Gore Bands dort beheimatet sind.

Eine dieser Bands trägt den Namen Isacaarum, welche nun schon seit 20 Jahren den Untergrund heimsuchen. Trotz der langen Existenz zeigen die Tschechen kaum Schwäche in ihrem Sound und beglücken mit ihrem siebten Full-length Album die Gemüter der Hörerschaft.

Bei "Whorecraft" handelt es sich um eine Scheibe die Anfangs viel Vergnügen bereitet, aber durchaus ihre Schwächen besitzt.

Die Songtitel sind ein humoristischer Hingucker, aber der Witz geht nach mehrmaligem lesen leider flöten und so ist es leider auch bei den Texten. Ich persönlich kann mich über die Lyrics amüsieren, aber eben auch nur für einen kurzen Augenblick. Rein schriftlich kommt es mir manchmal vor wie ein mit Schmuddeleien vollgeschriebenes Tagebuch eines Zwölfjährigen der seinen Fantasien Ausdruck verleihen möchte. Nun kann man diese Aussage als negativ oder positiv auffassen.

 

 

Rein musikalisch bin ich von der Abwechslung begeistert. Ein Brett aus Black/Death/Grind und Punk wird geboten und Isacaarum verstehen ihr Handwerk! Die Songs sind eingängig, düster und klingen nach Gewalt. Einzig die beiden letzten Stücke "Twat Machine Gun" und "Cum together" wirken fehl platziert. Man könnte meinen, die Jungs hätten beim komponieren dieser beiden Stücke keinen Bock mehr gehabt.

Der Gesang gefällt mir wirklich gut! Abwechslungsreich, an jeder Stelle passend eingesetzt und immer voll dabei bleibt er die ganzen 30 Minuten Spielzeit interessant. Ich komme nicht drum herum zu erwähnen, dass mich "Whorecraft" stellenweise sehr an Impaled Nazarene erinnert, was aus meiner Sicht aus super ist und bis auf die beiden Schlussstücke gibt es musikalisch nichts zu bemängeln.

 

Für jeden der auf einen Mix brutaler, unangenehmer und ekliger Musik steht lohnt es sich rein zuhören. Meine Höhepunkte der Platte: "Felch me", "Revulver" und "Public Enema"

Wertung:     

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