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Ignis Fatuu – Unendlich viele Wege

Die Band wurde durch einen Sängerwechsel auf eine harte Probe gestellt, doch sie haben  mit P.G. einen neuen Fronter gefunden und nun kommt am 07.03. endlich die neue Platte raus. Mit „Unendlich viele Wege“ setzen die Mittelalter-Rocker ihren Weg fort.

Die CD beginnt mit „Glaube“ sehr melodisch, ein Windhauch entführt den Hörer in eine ferne Welt. Ein schönes und ermutigendes Lied, das viel Hoffnung und Vertrauen gibt, wo die Platte sonst oft von Themen wie Fernweh, Veränderung und Abschied handelt.

Die Flöten von Irene sind immer noch klar und harmonisch eingesetzt und machen, neben Instrumenten wie Dudelsack und Nyckelharpa, den Sound von Ignis Fatuu aus. Von schnell, bis langsam und melancholisch haben sie keine Möglichkeit ausgelassen, ihr musikalisches Können wieder unter Beweis zu stellen. Trotzdem passen die Lieder sehr gut zusammen und bilden eine runde Sache.

 

 

„Unendlich viele Wege“, das Titellied der CD, ist ein traurig, schönes Lied über die Veränderung und den Punkt, an dem es Zeit ist zu gehen. Wer kennt es nicht, das Gefühl, dass die Erinnerungen an eine schöne Zeit in einem nachklingen, aber die Realität hat sich verändert.

Mit „Der Rabe und der Wolf“ zeigen Ignis Fatuu, wie gut die Stimmen von Irene und P.G. harmonieren. Auch im instrumentalen findet sich hier ein großartiger Kontrast zwischen hart und sanft.

Das Album bietet auch echte Kracher, die Live die Bühne sicher rocken werden. „Blut geleckt“ ist einer dieser Songs. Mittelalterlich rockt das Stück, sodass ich mir sofort vorgestellt habe, wie das wohl im Konzert ankommt. Richtig gut!

Liebe und Fantasie kommen auch nicht zu kurz. Somit hat das Album alles, was man sich von einer Rockband im mittelalterlich-fantastischen Gewand wünschen kann.

Fazit: Das neue Album ist unglaublich abwechslungsreich und klingt dabei trotzdem nach Ignis. Was es hier möglicherweise auszusetzen gibt, wäre meckern auf hohem Niveau. Alex hatte den Ignis Fatuu Songs mit seiner Stimme immer etwas ganz Besonderes gegeben, deswegen hatte ich beim ersten Reinhören ein paar Probleme mich mit dem neuen Klang zu arrangieren. Doch konnte mich die Band auch jetzt wieder überzeugen.

Eure JayC

Wertung:     

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