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Harpyie – Freakshow

Am 18.09.15 erscheint (endlich) das neue Album von Harpyie, Freakshow. Mit den neuen Songs werden Harpyie düsterer und härter aber immer noch Harpyie! Trotz neuer Töne bleiben sie sich doch trotzdem treu und das macht das Album zu etwas besonderem.

Der erste Song startet mit einer wahrlich zirkusreifen Ankündigung von Aello! Und dann geht’s auch schon so richtig los mit dem Song Freakshow!! Harte Gitarrenriffs, ein hervorstechender Dudelsack und Aellos Gesang reißen einen mit. Der Refrain ist unglaublich melodisch. Geschöpfe der Nacht an‘ s Licht gebracht, mit diesem Song sollte das kein Problem sein.

Weiter geht’s mit dem Song Monster. Auch hier wieder eine grandiose Melodie, geile Gitarrenriffs und Mechthild mit ihrer Geige, ach wie soll ich es nur beschreiben? Einfach nur grandios. Aello singt hier mal in ganz neuer Art, härter, heftiger und das kommt so richtig gut. Dies mal an alle Kritiker die meinen er kann nur seichtes Piepsen, nein kann er nicht. Er kann viel mehr und das zeigt er in diesem Song auch so richtig. Mit dem Song kann jeder von uns zu einem Monster werden, einem Tanzmonster, einem Geschöpf der Nacht. Kommt und lasst alle das Monster in euch raus.

Der nächste Song Elisa schließt sich nahtlos an die vorherigen Songs an. Rockig, melodisch und grandios. Auch hier sticht Mechthilds Geige raus. Was mir hier sehr gut gefällt wie Kayran zwischendurch sein Drumset verdrischt. Passt super zusammen, einerseits die melodische Geige und auf der anderen Seite die harten Drums.

Bei Dunkle Wissenschaft beginnt es erst einmal ruhig, hält aber nicht lange an, dann legt Kayran wieder los. Der Song ist eine fantastische Mischung aus hart und rockig, dann wieder getragen und melodisch. Hier haben sie eine gelungene Mischung aus Drums, Geige und Dudelsack geschaffen, zusammen mit Aellos Gesang ergibt das einen Song der dafür sorgt das keiner mehr stillsitzen kann.

Fauler Zauber ist ein Song der einfach Laune macht. Das Zusammenspiel aller Instrumente und die wirklich tolle Melodie machen den Song einfach mit reißend. Eher einer der ruhigeren Songs auf dem Album, was nicht heißt das er einen einschläfert, ganz im Gegenteil.

Weiter geht’s mi t Tanz auf meinem Grab. Auch hier findet sich wieder die geniale Mischung zwischen hart und melodisch. Vor allem gefällt mir hier der Refrain, da zeigt Aello mal wieder wie gut er singen kann. Und ganz besonders gut gefällt mir hier der Text und was dahinter steckt. Beweint mich nicht, tanzt auf meinem Grab. Ja das denke ich mir auch!

Der nächste Song Karneval der Kreaturen ist ein etwas härterer Song, ganz neue Töne von Harpyie. Abgesehen von der Melodie, den harten Drums, den Gitarrenriffs bringt dieser Song allein schon durch seine Text dazu auch mal nach zu denken. Maskerade abgeworfen, mach ich mich frei. Wer wünscht sich das nicht? Einfach mal so zu sein wie man wirklich ist? Keine Zwänge, keine allgemein gültigen Regeln unterworfen. In diesem Song bringen Harpyie diese Sehnsucht auf den Punkt.

Mit Lebendig begraben bringen Harpyie den härtesten Song auf dem Album. Ganz ungewohnte Töne von Harpyie, aber gerade deshalb so faszinierend. Der Mut zu neuen Tönen hat sich hier voll bezahlt gemacht, denn durch Geige und Dudelsack bleiben sich Harpyie trotz allem selber treu.

Der nächste Song Der schwarze Mann zeichnet sich auch durch ganz neue Töne aus. Ein rockiger Song der auf die Kinderängste vor dem schwarzen Mann Bezug nimmt. Welches Kind hatte keine Angst vor dem schwarzen Mann? Vor Monstern unter dem Bett? Mit diesem Song braucht man das garantiert nicht mehr.

Wilde Reise durch die Nacht ist auch wieder etwas härter, hier tobt sich Kayran mal wieder so richtig aus. Bei dem Song geht’s so richtig ab, rumtoben ist vorprogrammiert. Wer glaubt, bei dem Song ausruhen zu können, der irrt gewaltig. Hier zeigen Harpyie wie viel Härte in ihnen steckt.

Goblin ist der Soundtrack zu dem Film Goblin 2. Und ich schwöre euch, wenn der Film nur halb so gut wird wie der Song, dann ist er sehr gut. Allein der Anfang von dem Song, ein wunderschöner Dudelsackpart, dem sich ein grandioses Gitarrenriff anschließt bezaubert einen von Anfang an. Der Song nimmt einen mit, lässt einen nicht mehr los. Sehr gelungen und genau der richtige Song um einen Film damit zu untermalen.

Das Zweigesicht ist der Song des ersten Videos zum Album. Ein fetziger Song, der mit einem tiefgründigen Text und einer wunderschönen Melodie überzeugt. Neben harmonischen Gesang zeigt Aello hier das er auch mal anders kann, denn zwischendurch wird’s mal wieder härter.

Der letzte Song Wahnsinn ist einer der eher ruhigen Songs auf dem Album. Der Name ist bei dem Song Programm, denn er ist wahnsinnig schön. Gerade die Mischung aus ruhigen, melodischen Parts und harten, rockigen machen hier den Reiz aus.

Alles in allem kann ich nur sagen, Respekt, der Mut zur Härte, zu neuen Tönen hat sich hier wirklich bezahlt gemacht. Ohne sich zu verbiegen, ohne sich zu verstellen bleiben Harpyie sich selber treu und authentisch. Ein wirklich absolut gelungenes Album, das Lust auf mehr macht. Für mich eins der Besten Alben dieses Jahr. Wer sich das nicht holt ist wirklich selber schuld. Ich jedenfalls kann es nicht erwarten diese grandiosen Songs endlich mal live zu hören.

Liebe Grüße

Eure mehr als begeisterte Christina

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