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Ganaim - Ceol ón Mhuileann

Ganaim ist eine Zweitband des Versengold- Bodhrángottes Pinto von Frohsinn. Zusammen mit Saskia Forkert (Geige und Gesang) und Zorny (Gitarre) bildet er die Celtic Folk-Formation Ganaim. Auf dem Debut- Album werden sie von den Gastmusikern Bernd Wesemann (Banjo), Fabian Mertens (Konzertgitarre), Robin B. (Uilleann Pipes) und Stefan Decker (Whistles und Flutes) begleitet.

Ihr Erstlingswerk „Ceol ón Mhuileann“ (das heißt so viel wie „Musik der Mühle“, bzw. „Der Klang der Mühle“) erschien am 07.02.2015. Ein Jahr später erschien eine Neuauflage mit Saskia anstatt Pinto auf dem Cover.

Das Cover ist in beige und braun gehalten. Es ziert neben dem Foto von Pinto, bzw. Saskia eine Mühle. Das Booklet ist in die CD-Hülle eingeklebt. Es beinhaltet die Liedtexte, wunderschöne Fotos, einige Zeichnungen, sowie interessante Informationen zu den einzelnen Liedern. Schlicht, kein unnötiger Pseudo-Celtic-Kitsch und doch mit allem was ein meiner Meinung nach gutes Booklet braucht.

 

Das Album bietet dem Celtic Folk- Fan 10 keltische Lieder, welche ihren Ursprung in Irland, Schottland, Nordfrankreich, Spanien und Schweden haben. Ganaim haben diese in ihr eigenes Gewand gekleidet. Die Lieder können laut der Band problemlos ohne viel Technik live gespielt werden. Klingt nach gutem Irish-Pub-Folk.

Bei Versengold wirkt Pinto eher im Hintergrund, bei Ganaim zeigt er sein ganzes Können und beweist im Gesang, an Gitarre und Bodhrán was er drauf hat. Saskia brilliert an der Geige und den Backing Vocals.

Kommen wir nun zu den Liedern der CD.

Hier ist Ganaim eine gute Mischung aus Instrumentalstücken und Liedern mit Gesang, aus ruhigeren Balladen und tanzbaren Reels und Jigs gelungen. „The Burning of Auchindoun“ ist eine Hommage an die Uilleann Pipes. Besonders das Intro ist fantastisch gelungen und entführt den Zuhörer schon zu Beginn auf die grüne Insel.

„Hol An Dro“ ist ein traditioneller Kreistanz aus der Bretagne. Hoch von den Stühlen und los geht es!

„Johnnie Cope“ erzählt von dem zweiten Jakobitenaufstand im Jahre 1745. Pintos Stimme kommt hier besonders gut zur Geltung. Ein Lied mit einem ernsten Text, welchem durch beschwingt gespielte Geige aber eine gewisse Schwere genommen wird.

„Tre svenska valser“ ist ein Arrangement aus drei schwedischen Walzern. Instrumental, ruhig, zum Träumen und Walzer tanzen.

„The boys of Bedlam“basiert auf dem Gedicht „Mad Maudlin' s search (for her Tom of Bedlam)“ und ist ein sehr tanzbares Stück mit einem ernsten Text.

„Monaghan' s Jig“ ist ein irische Jig, auf welchen man gut den ein oder anderen Céili (irischen Volkstanz) tanzen kann. Instrumental mit Fokus auf Geige und Gitarre.

Bei „Johnny' s Wedding/Tam Lin“ handelt es sich um eine Kombination aus zwei irischen Reels. Es ist ein Instrumentalstück und hier zeigen Saskia an der Geige und Pinto an der Bodhrán mal wieder ihr ganzes Können. Absolut tanzbar!

„Viva Galicia“ ist ebenfalls ein tanzbares Instrumentalstück. Es hat seinen Ursprung allerdings nicht in Irland, sondern in Spanien.

„Are you sleeping, Maggie“ und „I'll tell me Ma“ sind zwei sehr bekannte Traditionals. Mitsingen und mittanzen sind hier auf jeden Fall Pflicht! Wer bei diesem „irish Pub- Feeling“ noch still sitzen kann ist selber schuld. 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/ganaim.celtic.folk/?fref=ts

http://ganaim.de/

Fazit:

Unbedingt empfehlenswert!!! Guter, handgemachter Folk ohne viel Schnickschnack, aber mit ganz viel Spaß, Herz und Liebe zur Musik. Mich haben Ganaim voll und ganz überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Album!

Für Fans von Irland, Schottland, Irish Pubs, Riverdance, Lord of the dance (und diversen Ablegern), Celtic Folk, Irish Folk, Versengold, Faey, Rapalje, etc.

Wertung:     

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