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Larrikins - Am Ende war der Mensch

Die vier mecklenburger Jungs (Felix: Gesang, Tino: Gitarre und Gesang, Icke: Bass und Christian: Drums) blicken auf fast 15 Jahre Bandgeschichte zurück.

„Larrikins“ ist übrigens ein australischer Begriff für jugendliche Rowdys. Der Sound der Band ist passenderweise eine Mischung aus Punk, Hardrock und Ska.

 

Ihr neues Album „Am Ende war der Mensch“ erschien am 26.03.2016 bei Rügencore- Records/ Cargo- Records Deutschland.

Ich durfte es für euch unter die Lupe nehmen.

Hier die Tracklist:

  1. Nummer 3

  2. Die Schuld daran

  3. Wären alle Menschen glücklich

  4. Alles auf Anfang

  5. Scheiße (War schon immer braun)

  6. Kopie

  7. Wer weiß noch

  8. Zeit

  9. Sternenlos

  10. Glashaus

  11. Wut

  12. Rampenlicht

  13. So wie früher

  14. Aufs Leben

 

Der Opener „Nummer 3“ eröffnet mit krachenden Gitarren und einem Mitsing-Refrain („Ohohohoh“).

Weiter geht es mit „Die Schuld daran“. Gesellschaftskritisch und erfrischend ehrliche Kritik am System prägen diesen Text. Message: Wenn die Menschen so weiter machen, zerstören sie sich und ihre Umwelt selber, sodass die Kinder von morgen die Welt von heute nur noch auf Bildern sehen werden. Highlight in diesem Lied ist das genial gespielte Gitarrensolo.

„Alles auf Anfang“ beginnt mit zarten Klavierklängen. Felix' Gesang brennt sich eindringlich in den Gehörgang und lässt einen nicht mehr los. Der Refrain ist die mitreißende Erlösung nach der Strophe, die wie immer kein Blatt vor den Mund nimmt. Der Text („Alles auf Anfang, alles auf Anfang. Es ist noch lange nicht zu spät und du wirst sehen, das noch was geht.“) prangert die sozialen Missstände an und gibt zugleich Hoffnung.

„Scheiße (War schon immer braun)“ ist ein Statement gegen Rechts und fordert die Zuhörer auf das Wort gegen diese braune Scheiße zu erheben. Bitte mehr solcher Lieder!

„Wer weiß noch“ regt an sich auf die Ursprünge zu besinnen und auf „Anfang zurück zu spulen“. Es sind halt die kleinen Dinge, die das Leben schön und lebenswert machen. Musikalisch kommt das Lied in einem rockigen Uptempo- Gewand daher. Ein tiefgründiges Lied, welches besonders gerne an einem lauen Sommerabend zu einem Tänzchen einläd.

„Glashaus“ beginnt wie eine Ballade. Der Refrain ist dafür gewohnt gitarrenlastig, der Text aufrüttelnd und sozialkritisch. „Gefangen im Glashaus, da kommst du nicht mehr raus. Fängst du jetzt an zu weinen oder wirfst du mit Steinen?“

 

Weitere Infos bekommt ihr unter:

www.facebook.com/LarrikinsBand

und www.larrikins.de

 

Fazit:

Gesellschafts- und sozialkritisch, ungeschönt ehrlich, aber weder zu aggro noch schwarzmalerisch sind die Texte von „Am Ende war der Mensch“. Musikalisch ein Leckerbissen für alle, die auf krachende Gitarren und eine starke Männerstimme stehen, denen Metal aber zu etwas zu hart ist.

Bitte mehr davon!!! Unbedingt zu empfehlen!

Wertung:     

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