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Fish - A feast of consequences

„A feast of consequences“ ist das erste Album von Fish, dem ehemaligen Marillion- Sänger. Es erschien am 04.09.2013 bei Chocolate Frog Records.

Der charismatische Schotte Fish blickt auf über 30 Jahre Musikkarriere zurück und zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Progressive Rock. Authentisch, unangepasst und einfach er selbst- so zieht Fish bis heute das Publikum in seinen Bann und verzaubert seine Fans, die er liebevoll „Fishheads“ nennt. Noch bis Anfang Mai ist er mit seiner „Farewell to childhood“- Tour in Europa unterwegs.

Für euch durfte ich mir „A feast of consequences“ anhören:

Hier die Trackliste:

  1. Perfume River

  2. All loved up

  3. Blind to the beautiful

  4. A feast of consequences

  5. High wood

  6. Crucifix corner

  7. The gathering

  8. Thistle alley

  9. The leaving

  10. Other side of me

  11. The great unravelling

Der Opener „Perfume River“ spiegelt Fish' s Wurzeln wieder. Starke Dudelsäcke entführen den Zuhörer in die Highlands, begleitet von seichten Beats und einer hervorragend gespielten Akustik- Gitarre. Der Klangteppicht lässt jeden Fan des Musikers in wahre Verzückung geraten. Der Text berichtet von Krieg und der damit verbundenen Ohnmacht des Einzelnen. Krachende E-Gitarren unterstreichen die Dramatik des Songs.

Abrocken ist bei der Uptemponummer „All loved up“ angesagt. Das Lied berichtet von den alltäglichen Wahnsinn eines bekannten Musikers und zeigt auf herrlich ironische Art und Weise, dass nicht immer alles so ist wie es scheint...

„Blind to the beautiful“ beginnt sehr ruhig. Aktustikgitarren, Piano und die eindringliche Stimme von Fish erzählen davon den Blick für das Schöne im Alltag zu verlieren. Nachdenklich schildert Fish, dass oft der Fokus auf die negativen Dinge gelegt wird und rüttelt so auf („We were blinded by the skeptics and their greed. I just can't see the beautiful anymore.“).

„The High Land“- Suite erstreckt sich über fünf Songs und bildet den Kern und das Herzstück von „A feast of consequences“. Es geht um den Aufbruch in den ersten Weltkrieg, der so vieles verändert hat, dem darauf folgenden Zusammenbruch und um die Angst, das Leid und die Hilflosigkeit die aus diesem Jahre andauernden Horror resultierten. Dreißig Minuten lang malt Fish ein dramatisches und eindrucksvolles Bild nach dem anderen- untermalt mit einem vielseitigen Klangteppich, der mal wieder zeigt, was für ein Ausnahmemusiker der Schotte ist.

 

Fazit:

Oldschool, aber absolut genial und empfehlenswert! Für Fans von gutem, handgemachten Gitarrensound und einer starken Stimme mit tiefgründigen Texten, die man sich ruhig mehrmals anhören und durchlesen sollte ein absolutes Muss!

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

www.fishheadsclub.com

https://www.facebook.com/derek.dick

https://twitter.com/fishderekdick

Wertung:     

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