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Mr. Irish Bastard - The world, the flesh & the devil

Die Irish- Folk- Punk- Band Mr. Irish Bastard gründete sich 2006 in Münster und mischen seitdem die Irish Folk- Szene mit ihrem genialen Sound kräftig auf.

Lady Lily (Tin Whistle), The Irish Bastard (Vocals, Gitarre), Boeuf Strongenuff (Bass), Ivo K´Nivo (Drums), Gran E. Smith (Banjo, Mandoline), P (E-Gitarre) und Moe Leicester (E-Gitarre) haben inzwischen fünf Alben heraus gebracht.

 

Ihr aktuelles Album „The world, the flesh & the devil“ wurde im Jahre 2015 bei Reedo Records veröffentlicht.

Ich durfte es für euch unter die Lupe nehmen.

 

CD-Hülle und Cover sind in schwarz gehalten. Auf dem Cover ist eine Art Wappen zu sehen. Wie es sich für eine Irish-Folk-Punk- Band gehört natürlich mit ein paar Pint Bier, jeder Menge Kleeblättern und ein paar Drachenskeletten mit grünen Hüten auf dem Kopf.

Im Booklet findet man die Liedtexte, ein paar „Making- Off“- Fotos der CD-Produktion, sowie die üblichen Danksagungen.

 

 

Hier die Tracklist:

  1. Kingdom of the sun

  2. Drink another day

  3. Ballad of a workshy man

  4. Monsters in the light

  5. I hope they sell beer in hell

  6. Don't you walk away

  7. Fuck you my darling

  8. Black island ferry

  9. Captain o captain

  10. That bitch drank my whiskey

  11. All the time in the world

  12. Evil ways

  13. Grey grey grass

 

 

Ordentlich rockig eröffnet „Kingdom of the sun“ das Album. Die irischen Einflüsse sind aber unverkennbar herauszuhören. Banjo und Tin Whistle ergänzen sich gut mit der recht dominanten E-Gitarre. In dem Lied geht es darum nach einer Zeit des Am-Boden-Liegens wieder aufzustehen und nicht zurück zu schauen.

„Drink another day“ und „I hope they sell beer in hell“ sind zwei schöne, flotte Trinklieder. „Drink another day“ besticht durch ein genial gespieltes Gitarrensolo. „I hope they sell beer in hell“ bringt den Laden erst zum Schunkeln und dann zum Abrocken. Sláinte!

Kirchenartige Chöre und eine toll gespielte Tin Whistle eröffnen „Fuck you my darling“. Der Song rechnet mit einer alten Beziehung ab. Natürlich mit ordentlich alkoholischen Getränken im zweiten Wohnzimmer eines jeden Iren- dem Pub.

„That bitch drank my whiskey“- erst die große Liebe, er tut alles für sie. Dann trank sie seinen Whiskey- da war die Liebe aus. Mitwippen, abzappeln und das „Ohohoh und hey hey“ schön laut mitsingen!

„All the time in the world“ ist eine kleine, süße Liebesgeschichte. Sehnsüchtig und voller Wehmut.

Sanfte engelsgleiche Chöre, Flöten und Gitarren stehen im Focus dieses vergleichsweise ruhigen Liedes.

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. findet ihr hier:

http://www.mririshbastard.com/

https://www.facebook.com/Mr-Irish-Bastard-40524367120/

https://de.wikipedia.org/wiki/Mr._Irish_Bastard

 

 

Fazit:

Witzige, nicht großartig tiefgründige Texte, die zum Teil mit einer guten Portion schwarzem Humor gewürzt sind wurden toll mit Rock, Punk und Irish Folk vereint. Man hat den Eindruck, dass die Herzen der Musiker der grünen Insel entstammen. Perfekt für den nächsten St. Patrick's Day, einen Abend im Irish Pub oder und einfach mal wieder gepflegt mit Freunden ein Bier zu trinken und dann ein wenig abzuzappeln.

Für Liebhaber des klassischen Irish Folk, den High Kings, Celtic Woman, etc. eher die zweite Wahl für den CD-Player. Für Fans von rockigem Sound mit einem Touch Irish Folk, den Dropkick Murphys und Fiddler's Green definitiv ein Muss in der Playlist!

Wertung:     

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