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In ora mundi - Am Rande der Welt

Bei unseren Freunden von In ora mundi gab es kürzlich eine Besetzungsveränderung. Dèr Spielmann verließ die Band. Schnell war klar, dass Corvin der Worttänzer (Gesang und Gitarre) und Konner der Lange (Sackpfeife) perfekt zu In ora mundi passen und somit waren die neuen Bandmitglieder gefunden.

Gerade ist ihre EP „Am Rande der Welt“ erschienen, die sie in Eigenregie produziert haben.

 

Hier die Tracklist:

  1. In der Rabengasse

  2. Sieben Tage

  3. Wölfe

Bonus: Sieben Tage feat. Karina K. (Spiegelkeller) und Wilaf

 

„In der Rabengasse“ erzählt von einem Mann, der in einer zwielichtigen Gegend wohnt und von dem die Leute nicht viel halten. Als er ein Mädchen rettet, wird ihm einmal mehr bewusst, dass er nicht wie die anderen ist und er zieht sich weiter von ihnen zurück. Corvin' s ausdrucksstarke Stimme wird wunderbar von Gitarren umspielt, der Fokus bleibt auf dem Text. Im Refrain gesellen sich mittelalter-like Dudelsäcke dazu. Ein rockiger Mittelteil, in dem besonders Ingo' s E-Gitarre und Cassy's Drums sehr gut zur Geltung kommen rundee den Song ab.

Rockig und mit einem genial gespielten Dudelsack beginnt „Sieben Tage“. Danach geben die Drums dezent den Takt an und werden von Gitarren begleitet. Im Refrain rocken In ora mundi wieder ordentlich ab. Das perfekte Gewand für Corvin' s Gesang. Zum Schluss ruft eine Blockflöte etwas Wehmut hervor. Das Lied berichtet von der tragischen Liebesgeschichte eines Mannes, der im Hochland lebt und einer Meerjungfrau, deren Heimat das Meer ist. Eine moderne und sehr schöne Erzählung der Geschichte, die wir aus unzähligen Märchen und Sagen kennen.

Krachig und zum Headbangen animierend kommen die „Wölfe“ daher. Das Lied spielt mit dem Klischee vom bösen Wolf, welches immer noch in den Köpfen vieler Menschen existiert. Ein wenig kryptisch fragt der Text „Willst du auch ein Wolf sein? Kannst du auch ein Wolf sein?“ Dudelsackfans kommen hier wieder nicht zu kurz und dürften besonders vom Refrain und dem Instrumentalteil entzückt sein.

„Sieben Tage feat. Karina K. (Spiegelkeller) und Wilaf“ ist etwas weicher und wird durch eine Geige melodisch ergänzt. Karina' s kraftvoller Sopran verleiht dem Lied eine ganz eigene Note. Frauen-Power pur! 

Fazit:

Corvin' s und Konner' s Einstand bei In ora mundi ist definitiv gelungen. Der Sound ist rund und Instrumente, Gesang und Text passen perfekt zusammen. Die Texte versteht man sehr gut und sie gehen schnell ins Ohr (wo sie bleiben). Schade, dass auf der EP nur 4 Lieder sind. Ich freue mich auf das komplette Album.

Für Fans von Mittelalter-Rock, Dudelsäcken, Rockmusik und Bands wie In Extremo, Saltatio Mortis und Co.

 

Wer mehr von In ora mundi hören möchte, dem sei das Interview, welches ich mit der Band geführt habe ans Herz gelegt:

http://www.tommeks-musikwelt.de/interviews/439-interview-mit-in-ora-mundi

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/inoramundi/

http://www.inoramundi.de/

Wertung:     

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