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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Paradogs - Best of 2005-2015

Zum 10jährigen Bandjubiläum haben Paradogs im letzten Jahr ein Best of- Album veröffentlicht.

Volker Wendt (Gesang, Gitarre, Glockenspiel, Muscheln und Machina Magica) , Gudrun Peter (Gesang, Gitarre, Flöte, Percussion, Didgeridoo, Harfe, Maultrommel und Muscheln), Halina Tegetmeyer (Geige und Glockenspiel) und Volker Itze (Harfe, Gitarre, Flöte und Mandoline) kommen aus der Region Braunschweig und interpretieren Neo-Folk auf ihre ganz eigene Art und Weise. Ihre Lieder schreibt die Band selbst.

Das Cover ziert ein farbenfrohes Foto der Band. Im Booklet sind verschiedene Bandfotos, sowie die Bandhistorie zu finden.

Hier die Tracklist:

  1. Tempus Hiemalis - 2015

  2. Guardian - 2012

  3. Morgenland (Single Version) - 2007

  4. Rose without a thorn (Single Version) - 2008

  5. Vogelflug (live) – 2013

  6. Three drums – 2012

  7. The pearl – 2011

  8. Federtanz (Birds of heaven) – 2012

  9. Nachtmahr – 2006

  10. Kerfuntain / Monaghan (live) – 2013

  11. Das Lied vom Mond (Single Version) – 2010

  12. Zwergentanz – 2015

  13. Argentum – 2011

  14. Beautiful as we - 2006

 

Orientalisch mit starken, vielschichtigen Gesängen beginnt das Album. Erst etwas meditativ erklingt „Tempus Hiemalis“. Zunächst dominieren Trommeln, welche aber schnell von Klavier und dann von Gitarren abgelöst werden. Später gesellen sich Geige und Harfe hinzu. Eine wahre Schatzkiste an Instrumenten und Gesängen.

Weiter geht es mit „Guardian“. Engelsgleich beginnt das Stück mit Harfen und einer zarten Frauenstimme. Später weben sich mehrere Stimmen in den Gesang und bilden so einen warmen Klangteppich. Ruhig und schön zum Träumen und Abschalten.

Wie der Ruf des Muezzin erklingt „Morgenland“ und entführt den Zuhörer in eben jenes Land. Eine hervorragend gespielte Darbuka gibt bei dem Lied den Ton an begleitet die starken Stimmen.

Harfen läuten „Rose without a thorn“ ein. Auch hier verbinden sich die verschiedenen Stimmen der Sänger zu einem Ganzen und ergänzen sich perfekt.

Der „Vogelflug“ erklingt mit wunderschönen Harfenklängen und eignet sich wunderbar um zu meditieren und einfach mal runter zu kommen. Ohne viel Schnickschnack trägt einen das Lied für ein paar Minuten in eine andere Welt.

„Three drums“ kommt zunächst recht zackig daher. Im Mittelteil liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Gesang und Harfe. Auch bei diesem Lied erkennt man einen roten Faden im Konzept.

Weiter geht es mit „The pearl“. Eine sehr ruhige Ballade die zum Träumen einlädt.

„Federtanz (Birds of heaven)“ hat einen mittelalterlichen Touch und besticht durch Maultrommel, Harfe und Flöte. Ein schönes Lied, welches z.B. gut zu einer Beltane-Feier passen würde.

„Nachtmahr“ beginnt mit einem Gewitter. Düster, wie aus einem Dracula-Film beginnt das Stück. Schreie und schwere Männer-Gesänge, die an Kirchenchöre erinnern werden von einer Frauenstimme abgelöst. Im Refrain übernehmen wieder Chöre das Ruder und geben dem Lied einen sehr dramatischen Touch.

„Kerfuntain / Monaghan“ ist ein wunderschön gespieltes Instrumentalstück welches an die Anfänge der Pagan-Folk-Bands FAUN und Omnia erinnert.

„Das Lied vom Mond“ ist ein schönes Lied zum Schlafengehen. Warum soll es nicht auch Schlaflieder für Erwachsene geben? Starke Männerstimmen erzählen hier die Geschichte und werden von Gitarren und Harfe begleitet.

Zum Aufwachen geht es weiter mit dem „Zwergentanz“. Frech, frisch und etwas schwerfällig lädt das Lied eher die gemütlicheren Zwerge zum Tanzen ein.

„Argentum“ klingt wie ein Kirchenlied. Sehr stimmgewaltig und hervorragend gesungen vereint es eine gewisse Dramatik mit zarten Sopränen.

„Beautiful as we“ entführt den Zuhörer aufs Meer. Eine zarte Frauenstimme singt das Liedlein plätschernd wie einen Bach dahin. Toll gespielte Gitarren und Flöten brillieren im Mittelteil.

 

Fazit:

Mal was anderes. Es handelt sich hierbei um Musik, die ich so noch nie zuvor gehört habe. Experimentell, gewagt, sicher nicht für jeden etwas. Viele Lieder sind mehrstimmig und die Gesänge sind zum Teil recht komplex. Es ist dann leider nicht immer einfach den Text zu verstehen. Toll sind die stimmgewaltigen und sehr klaren Gesänge, sowie die hervorragenden gespielten Instrumente. Fans von orientalischer Musik, sanftem Neo-Folk, Harfenmusik, Balladen und entspannten Konzertabenden kommen hierbei voll auf ihre Kosten. Wer es etwas fetziger und tanzbarer mag ist mit den üblichen Vertretern des Neo-Folk, bzw. Pagan-Folk besser bedient.

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/ParadogsNeofolk/

http://www.paradogs.de/

Wertung:     

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