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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Saltatio Mortis - Licht und Schatten - Best Of 2000-2014 - Normale Version

Kurze, zusammenfassende Review. Wer sich für eine ausführliche Fan-Version interessiert folgt bitte dem Link: http://www.tommeks-musikwelt.de/cd-reviews/458-saltatio-mortis-licht-und-schatten-best-of-2000-2014-ausf%C3%BChrliche-fan-version

Die Licht und Schatten beinhaltet zwei CDs, auf denen das Beste aus 15 Jahren Bandgeschichte zusammengefasst wurde. Viel ist in diesen 15 Jahren passiert, viel hat sich verändert. Nicht nur die musikalische Richtung, sondern auch die Bandmitglieder haben gewechselt und sich weiterentwickelt. Um den alten Kern von Alea, Lasterbalk und Falk finden sich heute Elsi, Luzi, Jean, Frank und Till.

Zusammen sind nun diese Songs, auf diesen beiden CDs neu erschienen. Von den Rock CDs geht es zurück bis in das Jahr 2004 und zur „Erwachen“. Auch wenn bereits auf der „Das zweite Gesicht“ von 2002 ein Song mit dem Titel „Licht und Schatten“ veröffentlicht wurde, sind die ältesten Lieder der Best of von der „Erwachen“. Von diesem Punkt der Bandgeschichte aus sind von allen Folgealben Lieder vertreten. Viele der Lieder sind bestimmt von den Liveauftritten bekannt, wie „Falsche Freunde“ oder „Salome“, andere hingegen werden seltener gespielt und geben mehr Einblick in die damaligen CDs.

Die drei neuen Songs möchte ich noch ausführlicher beschreiben.

Mit „Schöne neue Welt“ bekommt der Hörer Rock auf die Ohren. Es dreht sich um die Fragen, die die moderne Technik mit sich bringt. Der Verlust der Privatsphäre für die Nutzung von Apps und anderen Diensten. Wo fängt die Kontrolle an? Was geschieht, wenn du doch mal etwas „Falsches“ machst? Die Geschichte erzählt uns, was durchaus alles passieren kann und ob wir nicht mehr gegen das Datenphishing tun sollten. Das Lied regt definitiv zum Nachdenken an.

„Fatum“, Schicksal, erzählt die Geschichten von unterschiedlichen Menschen einer Familie. Selbst dann, wenn die Vergangenheit vergessen ist, kann es trotzdem zu Wiederholungen führen. Das Lied ist sehr melodisch und hat einen eingängigen Refrain. Und auch hier ist das Thema Krieg wieder präsent. Auf der anderen Seite werden gesellschaftliche Probleme angesprochen, die in der heutigen Zeit genauso wie vor Jahrhunderten schon brisant waren.

 

Das Intro setzt sich schnell musikalisch von den vorigen Liedern ab. Der Mittelalter-Rock-Sound kommt erst später dazu. „Weiß wie Schnee“ erzählt die Geschichte von Frau Holle. Dabei gehen die Lyrics über die moderne Version der Frau Holle hinaus und erzählen von der antiken Figur aus alten Mythen. Der relativ kurze Instrumentalpart hat eine sehr interessante Melodie. Vielleicht irre ich mich, aber der verwendete Dudelsack klingt wie Elsis Uilleann Pipe.

Fazit: Das Best of von 2000 bis 2014 ist ein Album, das sowohl SaMo Neulinge als auch die alten Hasen begeistern kann. Als Neueinsteiger bietet das Album alles nötige, um einen guten Gesamteindruck von der Entwicklung der Band zu bekommen. Alle langjährigen Fans werden sich an den Songs erfreuen, die es auf die Platte geschafft haben und währenddessen in Erinnerungen schwelgen. Mit den neuen Bonussongs ist diese „Licht und Schatten - Best Of 2000-2014“ ein rundes Ergebnis geworden.

Wertung:     

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