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The Beatles - LIVE AT THE HOLLYWOOD BOWL

Wer kennt sie nicht? Die legendären Beatles.

Die vier Pilzköpfe aus Liverpool sorgten in den 1960er Jahren bei den Teenies für Kreischanfälle, ließen die Mädels reihenweise in Ohnmacht fallen und revolutionierten mit ihrer Musik, ihrem Look und ihrem Lifestyle alles bisher dagewesene. Als Mitbegründer der Friedensbewegung setzten die Beatles ein Zeichen gegen den Vietnam-Krieg (Stichwort John Lennon' s „Bed Peace“) und führten zusammen mit Musikern wie Jim Morrison und Janis Joplin die Hippie-Bewegung an.

Während ihrer Zeit als „Fab Four“ veröffentlichten George Harrison, John Lennon, Paul McCartney und Ringo Starr kein Live-Album. Erst im Jahre 1977 durften sich die Fans mit „LIVE AT THE HOLLYWOOD BOWL“ etwas Konzerte-Feeling nach Hause holen und auf dem Plattenspieler genießen. Hoffen wir mal, dass das einige Tränen nach der Trennung der Beatles getrocknet hat...

 

Am 09.09.2016 erschien bei Apple/Universal eine von Giles Martin überarbeitete Fassung des Werkes. Der Sohn von George Martin nutze die moderne Technik, die seinem Vater in den 70er Jahren noch nicht zur Verfügung stand, um (wie wir es heute betiteln würden) ein Best off- Programm der LA-Shows der Beatles aus den Jahren 1964 und 1965 perfekt zu überarbeiten, ohne den Aufnahmen ihren Charme zu nehmen. Martin Senior dürfte es so manche schlaflose Nacht bereitet haben, die Konzertaufnahmen eines Dreispurgerätes inklusive des Geschreis von 17.000 ausrastenden Fans in eine hörenswerte Form zu bringen. Man kann es getrost als Kunst bezeichnen, was die Martins aus den Live-Aufnahmen der 60er gezaubert haben, wenn man bedenkt mit welchen (im Gegensatz zu heute) vergleichsweise einfachen Mitteln die Mitschnitte entstanden sind.

Die CD-Hülle in Form eines Digipacks ist sehr witzig gemacht. Auf dem Cover sieht man die Band und den Namen des Albums. Soweit, so gut. Klappt man sie auf findet man zwei kleine Konzertkarten der auf der CD vorhandenen Shows abgedruckt. Natürlich findet dort auch der (ach, das wird mein Lieblingswort in dieser Rezension) LEGENDÄRE grüne Apfel des Labels Apple seinen Platz.

Das Booklet ist der Knaller! Zeitgenössische Zeitungsausschnitte, neue Liner Notes und George Martins Original-Kommentar zur 77er-LP-Ausgabe ergänzen einige schwarz/weiß-Aufnahmen der damaligen Zeit und ermöglichen den Fans so mit etwas Fantasie eine Zeitreise in die 60er Jahre.

 

 

Hier die Tracklist:

  1. Twist and shout

  2. She' s a woman

  3. Dizzsy Miss Lizzy

  4. Ticket to ride

  5. Can't buy me love

  6. Things we said today

  7. Roll over Beethoven

  8. Boys

  9. A hard day' s night

  10. Help!

  11. All my loving

  12. She loves you

  13. Long tall Sally

 

Bonus Tracks (bisher unveröffentlicht):

  1. You can' t do that

  2. I want to hold your hand

  3. Everybody' s trying to be my baby

  4. Baby' s in black

 

Wer dachte, dass die Teenager der heutigen Zeit der Ekstase nahe sind, wenn sie ihre Idole auf der Bühne sehen, der sei gewarnt. Auf „LIVE AT THE HOLLYWOOD BOWL“ kreischen sich die Fans die Seele aus dem Leib, schmettern jedes Lied lautstark mit und geraten bei jeder noch so kleinen Ansage der Band in hörbare Verzückung. Das nenne ich mal Leidenschaft. Die Songs auf dem Album sind ganz klar legendär. Evergreens wie „Twist and shout“, „Can't buy me love“ und „I want to hold your hand“ laufen noch heute im Radio rauf und runter und dürften auch vielen jungen Leuten ein Begriff sein.

 

Fazit:

Das Werk erschien als Ergänzung zu Ron Howards Film „Eight Days A Week – The Touring Years“ und dürfte das Herz eines jeden Beatles-Fans und Hippie-Kindes höher schlagen lassen. Das Live-Album ist eine gelungene Zeitreise in die 60er und lässt alte Klassiker in ganz neuem Glanz erstrahlen.

Für Fans der Fab Four, Rolling Stones, Janis Joplin, The Doors, den 60ern und 70ern, handgemachter Rockmusik und alter, ewig lebender Klassiker.

Wertung:     

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