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Saltatio Draconum - Primus

Saltatio Draconum haben sich im Jahre 2011 gegründet und dem Mittealterfolk verschrieben. Die vier Bandmitglieder

Lucull, der Ohrenschmaus (Frederik Esselmann): Sackpfeifen, Gesang und Ansagen
Loki, der Schelm (Markus Schütz): Sackpfeifen und Ansagen
Limerik, der Wolf (Carsten Schütz-Kawalek): Davul und Percussion
Momo (Timo Schütz): Sackpfeife und Percussion

haben mit „Primus“ ihre Debutalbum an den Start gebracht und setzen dabei auf eine musikalische Reise quer durch Europa. Dabei verbinden sie traditionelle Mittelalterstücke mit modernen elektronischen Elementen. Einige Lieder schreibt die Band selbst.

 

Schauen wir uns ihr Erstlingswerk doch einmal genauer an.

Das Cover zeigt das Bandloge in gelb/ gold auf schwarzem Hintergrund. Im Booklet finden sich einige Liedtexte, sowie Danksagungen und ein paar Fotos der Band. In den Danksagungen steht neben den Namen wofür die Band sich bedankt. Wenn es um die Lieder selbst geht, wird leider nicht ersichtlich, in welcher Art und Weise die Person bei der sich bedankt ihren Teil zu dem Lied beigesteuert wird. Es müssen ja keine langen Reden geschwungen werden, aber ein wenig mehr Text wäre sicherlich nicht verkehrt gewesen. Cover und Booklet sind nett gemacht, mehr aber nicht. Unspektakulär, sehr wenige bis gar keine Infos zur Band und den einzelnen Liedern. Erster Eindruck? Laaaaangweilig und nicht sonderlich gut gemacht. Mal sehen, ob der Sound positiv überrascht.

 

Hier die Tracklist:

  1. Merseburger Zauberspruch

  2. Kalifenzorn

  3. (T)Irisch Gut

  4. Drone

  5. Ali Ben Gybma Gaffa

  6. Danza de los Muertos (Totentanz)

  7. Trio

  8. Douce Dame Jolie

  9. Der Medicus

  10. Das Leben (Schwedentanz)

 

Der „Merseburger Zauberspruch“ ist ein altbewährtes Mittelalterstück, welches schon viele Bands zum Besten gegeben haben. Saltatio Draconum peppen Flöten, Sackpfeifen und mönchsartige Gesänge elektronisch auf. Klingt für mich ein wenig nach Mittelalter gemixt mit den 80er Jahren des 20sten Jahrhunderts.

„Kalifenzorn“ ist ein reines Instrumentalstück, bei welchem die Dudelsäcke im Vordergrund stehen. Eine sehr gut gespielte Gitarre bekommt durch ein Solo ihren großen Auftritt. Nette Marktmusik wie sie als Hintergrundgedudel auf Mittelaltermärkten ganz gut hörbar ist.

„(T)Irisch Gut“ beginnt mit Gelächter und erweckt so ein wenig den Anschein, als säße man in einem irish Pub. Auch dieses Lied wird rein instrumental dargeboten. Ein schönes Stück zum Abtanzen auf Mittelaltermärkten. Bis auf ein paar irish Tunes die hier und da hervor luken hat dieses Lied nichts irisches. Vielleicht hätte es geholfen, die Marktsäcke durch Uillean Pipes zu ersetzen.

„Drone“, „Ali Ben Gybma Gaffa“ und „Trio“ sind ebenfalls nette Instrumentalstücke, die gute Stimmung auf Mittelaltermärkten verbreiten. Vom Ding her aber schon zig tausend mal gehört und von daher nicht weiter erwähnenswert.

„Danza de los Muertos (Totentanz)“ und „Douce Dame Jolie“ sind etwas düster und lockern das ansonsten eher fade Album etwas auf.

Bei „Der Medicus“ bekommen die Marktsäcke Unterstützung von einer Akustikgitarre.

In „Das Leben (Schwedentanz)“ wiederholt sich der Sound vom Opener. Flöten, Sackpfeifen und mönchsartige Gesänge werden elektronisch aufgepeppt und erinnern ein wenig an die 80er.

 

Fazit:

Nette Markmusik, die man auf Veranstaltungen im Hintergrund hören kann. Leider hat sich der erste Eindruck bestätigt. Das Album beinhaltet gut gespielte Marktmusik, die wir aber schon x mal von anderen Bands in ähnlicher Art und Weise gehört haben. Etwas neues oder gar einen eigenen Stil der Band sucht man hier vergeblich.

Für Fans von Mittelaltermärkten und Bands wie Saltatio Mortis und Corvus Corax.

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/SaltatioDraconum

http://www.saltatio-draconum-band.net/

Wertung:     

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