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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

e.d.e.n - Fäuste hoch

e.d.e.n haben sich 2011 gegründet und kommen aus Forst in der Eifel. Thomas Brengmann (Gitarre und Gesang), Stephan Waldorf (Gitarre), Daniel Hetzel (Bass), Thomas Spies (Drums) und Laura Brengmann (Keyboards) spielen Deutschrock vom Feinsten. Im Jahre 2013 haben sie ihr Debutalbum „Über den Horizont“ veröffentlicht.

Der Nachfolger „Fäuste hoch“ wurde beim Label STF-Records veröffentlicht und ist seit dem 17.06.2016 im Handel erhältlich.

Das Booklet kommt als Digi-Pack daher und ist in schickem schwarz-weiß gehalten. Im Booklet findet man die Liedtexte, einige Zeichnungen, sowie Fotos der Band (u.a. von Live-Auftritten).

 

Hier die Tracklist:

  1. Fäuste hoch

  2. Kotzende Pferde

  3. Traumtänzer

  4. +/+

  5. Oppenheimer Revival Party

  6. Freundschaft

  7. Totgeglaubte leben länger

  8. Schwarz auf weiß

  9. Zurück

  10. Hoch die Gläser

 

„Nanu, ist da bei der Aufnahme etwas schief gegangen?“ mag sich der ein oder andere beim Anspielen des ersten Tracks des Albums wundern. Nein, es handelt sich hierbei um ein raffiniertes Intro, auf welches krachende Gitarren folgen. Der Opener „Fäuste hoch“ ist ein Appell gegen Hass und Gewalt. Das Lied rüttelt auf und fordert, dass die Menschen wieder selbstständig denken und für ihre Meinung einstehen. Der Text prangert die „massentaugliche Heuchelei“ an, die viele an den Tag legen, nur um ihre Ruhe und ja keinen Ärger zu haben. Rebellion auf musikalische Art. Apropos musikalisch: Der Song ist ein gutes Punk-Rock-Stück, welches ordentlich abgeht.

Ein gitarrenstarkes Intro läutet „Traumtänzer“ ein. Das Lied beschreibt den Wahnsinn und die Illusion vom „ach so perfekten Menschen“. Das Lied prangert an, dass die Menschen heutzutage scheinbar perfekt sein wollen - und müssen. Doch am Ende sind wir alle „Marionetten“ oder wie die Band es beschreibt „Tänzer an Fäden“. Thomas' Stimme berichtet eindringlich von den Missständen unserer scheinbar perfekten Welt. Kraftvoll dringt der Sound in den Gehörgang und wird dann ganz unerwartet von einer zarten Piano-Gitarren-Drum-Klangwolke unterbrochen. Das nenne ich mal gekonnt! Das Lied baut sich nach diesen vergleichsweise weichen Klängen Stück für Stück wieder auf, die Riffs werden treibender und man wartet quasi schon auf die dann folgende Sound-Explosion.

„+/+“ ist etwas ruhiger. Dezente Chöre unterstützen den Gesang beim Refrain.

Abrocken und Headbangen ist bei „Kotzende Pferde“, „Oppenheimer Revival Party“, „Totgeglaubte leben länger“ und „Schwarz auf weiß“ angesagt. Pommesgabeln hoch und ab geht’s!

In „Freundschaft“ geht es darum sein Leben mit den Menschen zu verbringen, die einem wirklich etwas bedeuten. Das Lied ruft dazu auf den Augenblick und das was man hat zu genießen. Zu dieser Hymne darf ebenfalls gepflegt gerockt und gebangt werden. Ledde, passt auf eure Nacken auf!

Eine coole Gitarrenrock-Nummer liefern e.d.en mit „Zurück“. Das Lied, in dem das Klavier mal wieder einen grandiosen Auftritt hinlegt besingt die Schönheit des Vergangenen.

 

Fazit:

Rebellische, aufrüttelnde Texte, toll gespielte Instrumente. E.d.e.n beweisen mit „Fäuste hoch“, dass sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und ihre Meinung gesellschaftskritisch und unangepasst vertreten. Der rote Faden ist klar zu erkennen. Die Band lässt sich auf keine großen Experimente ein, setzt vorwiegend auf einen soliden Sound wo sich E-Gitarren und Drums schön austoben dürfen. Die Instrumente sind hervorragend auf den Gesang abgestimmt und überdecken diesen nicht. Laut, punkig und mit Fokus auf den Texten macht die Band Lust auf ein Live-Konzert und weitere Alben.

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

http://www.eden-band.de/

Wertung:     

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