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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Eyevory - Inphantasia

Starke Melodien, poetische Texte und krachender kombiniert mit zarten Flötentönen- das sind „Eyevory“. Die Bremer Progressive Rock-Band hat sich 2012 gegründet und bringt nun mit „Inphantasia“ ihr zweites Album auf den Markt. Der Nachfolger des Debut- Albums „Euphobia“ (VÖ 2013) erscheint am 21.10.2016 bei Artist Station Records.

Jana Frank (Vocals und Bass), Kaja Fischer (Vocals, Flöten und Keyboards), David Merz (Gitarren und Triggerpedals) und Arne Suter (Drums) entführen den Zuhörer auf „Inphantasia“ in das Fantasie- Land Inphantasia und nimmt ihn mit auf eine spannende Reise.

Los geht’s!

 

Zunächst schauen wir uns das „Drumherum“ etwas genauer an:

Das Album gibt es im Digipack. Auf dem Cover sieht man ein wunderschönes gemaltes Bild, welches gut und gerne als „Tor zu Inphantasia“ betrachtet werden kann. Auf der Rückseite sieht man ein Mädchen vor einem Spiegel (ebenfalls gemalt). Traurig sieht sie aus. Das Booklet ist zum Aufklappen. Auf der Vorderseite ist ein Wappen mit Einhörnern zu sehen. Klappt man es auf, so findet man auf der einen Seite eine Karte, auf der die Reise durch die Gebiete der Morrigaine (Göttin von Tartarus), Freyja (Göttin von Elysium) und Syrona (Göttin von Mundalis) eingezeichnet ist. Wunderschön und mit Liebe zum Detail skizziert. Die Sprache ist englisch. Auf der anderen Seite gibt es die Liedtexte, ein paar fantasievolle Fotos der Band, sowie Danksagungen und ein paar kurze Infos zu Eyevory.

 

 

Hier die Tracklist:

  1. Prologue

  2. La Cage

  3. The star

  4. Inphantasia

  5. Tartarus

  6. Elysium

  7. Mundalis

  8. Pictures

  9. Human

  10. The perfect empire

  11. Hope

 

 

Im „Prologue“ erzählt die Sängerin, dass sie wie aus einem Traum aufgewacht ist, sich besser und leichter fühlt als zu vor. Sie hat keine Schmerzen mehr und hat das Gefühl angekommen zu sein. In „La Cage“ berichtet sie davon, dass sie für ihr Verlassen bestraft wurde. Kopf und Herz fechten einen bittersüßen Kampf miteinander aus. Der Text ist voll von Gegensätzen. Die Sängerin scheint in einem inneren Käfig gefangen zu sein und berichtet von dem inneren Kampf der Flucht und der Versuchung aus irgendeinem Grund zu bleiben. In „The star“ geht es um einen Kampf der bereits zu Beginn verloren war. Das Lied berichtet von der Magie zwischen zwei Menschen und davon, dass es zwischen ihnen Konflikte gibt, die eine Liebe letztendlich unmöglich machen. „Inphantasia“ lädt den Zuhörer nun ein seine Augen zu schließen, zur Ruhe zu kommen, die Hand der Königin zu nehmen und sich von ihrem Schnee durch den Spiegel hindurch nach Inphantasia geleiten zu lassen.

„Tartarus“ist das Land des Feuers. Flammen tanzen und zucken, das Licht des Feuers scheint in der Dunkelheit. Die Sängerin versucht einen Weg hinaus aus dieser endlosen Nacht zu finden, Schild und Messer begleiten sie, allzeit bereit zu kämpfen. Die Sängerin fleht die Göttin Morrigaine, die über dieses Gebiet wacht an ihr ihre Sünden zu vergeben und sie ziehen zu lassen.

Angekommen in „Elysium“, Zeit um einmal durchzuatmen und sich von dem Aufenthalt in „Tartarus“ zu erholen. Elysium ist das Land von Freyja, der Göttin der Liebe wo alles schön ist, wo Träume wahr und gelebt werden, wo man Mensch sein darf. Weiter geht es nach „Mundalis“, in das Land der Göttin Syrona. Freude, Optimismus, das Wissen, dass nun bessere Zeiten heran brechen lässt die Sängerin in diesem Land bis zum Morgengrauen tanzen, singen und eine unvergessliche Zeit haben. „Pictures“ erzählt von Erinnerungen und „Human“ berichtet von den dunklen Seiten des Mensch sein, die uns eben nun mal zu Menschen macht. „The perfect empire“ möchte das schöne und gute was gerade ist bewahren und festhalten. „Hope“ ist das letzte Lied auf „Inphantasia“. Es geht in dem Song um den Neuanfang und den Frühling, der auf einen jeden Winter folgt. Die Sängerin erzählt in dem Lied, was sie alles machen will, wenn der Winter vorüber ist und sagt ihren Liebsten was sie alles mit ihm machen will. So endet die Reise auf der CD und läutet gleichzeitig eine neue ein...

Kommen wir nun zur Musik auf dem Album:

Es beginnt wunderbar verträumt, der „Prologue“ wird gesprochen und die Musik hüllt die Stimme magisch ein. Gitarren bekommen etwas elektronische Gesellschaft und es scheint, als gehe man durch eine Nebelwand hindurch in eine andere Welt. Zum Schluss des Stückes wird es etwas rockiger, was sich durch das komplette Album hindurch zieht. Mehrstimmige Gesänge führen den Zuhörer auf dieser Reise durch das Album. Der Gesang steht dabei im Vordergrund, wodurch die Texte die Chance bekommen verstanden zu werden. Sanftere Stücke wechseln sich mit rockigen Parts ab. Die Querflöte lockert das ganze stellenweise etwas auf und verpasst dem Ganzen seinen besonderen Glanz. Alles in allem eine sehr gelungene Mischung.

 

Fazit:

Eyevory liefern mit „Inphantasia“ ein großartiges in sich absolut stimmiges Konzeptalbum. Fans von Fantasy-Rock-Musik, Prog-Rock, Powerfrauen-Stimmen und Bands wie Elfenthal, Diabulus in Musica, etc. kommen bei Eyevory voll auf ihre Kosten.

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

www.eyevory.de

https://www.facebook.com/eyevorymusic/

Wertung:     

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