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Paradogs - Eyesland

Ein Jahr nach ihrem 10jährigen Bandjubiläum mit dazugehörigem Best of- Album haben „Paradogs“ am 21.10.2016 ihr neues Album „Eyesland“ veröffentlicht.

Volker Wendt (Gesang, Gitarre, Percussion, Wasserklangschale, elektronische Klänge und Songwriting) , Gudrun Peter (Gesang, Gitarre, Flöte, Percussion, Didgeridoo, Harfe, Maultrommel und Muscheln), Halina Tegetmeyer (Gesang, Geige und Glockenspiel) und Volker Itze (Harfe, Gitarre, Flöte und Mandoline) kommen aus der Region Braunschweig und interpretieren Neo-Folk auf ihre ganz eigene Art und Weise. Nach drei Jahren kreativer Schaffensphase hat ein Album voller melodischer Folksongs und romantischer Balladen das Licht der Welt erblickt.

Hören wir doch mal rein...

 

 

Das Cover ziert ein mystisches, dunkles Bild mit vier Augenpaaren. Im Hintergrund sind Wolken zu erahnen. Im Booklet findet man einen Text, der die Thematik „Eyesland“ erklärt und neugierig auf die Musik des Albums macht. Laut Band geht es darum, dass Lieder bestimmte Bilder und Emotionen in einem hervorrufen. Beim letzten Lied des Albums wird der Zuhörer eingeladen, sich auf eine Reise in sein eigenes „Eyesland“ zu begeben. Den Titel des Liedes erfährt man, wenn man sich das Booklet etwas genauer ansieht. Liedtexte gibt es leider keine. Bei Lied Nummer 8 kann man leider nicht lesen, wie es heißt. Darum habe ich für euch in der Tracklist die deutsche Übersetzung des Titels aufgeführt.

 

Hier die Tracklist:

  1. Amygdala

  2. Winterrose

  3. Klang der Träume im Wind

  4. The Bride

  5. Eyesland

  6. Tempus Hiemalis (Akustik Version)

  7. Gone too soon

  8. „Schatten“

  9. Das Lied der Sirene

  10. Krajina Noweho Dnja

  11. The Arachnid's Dance

  12. Briefe

  13. ***

 

„Amygdala“ beginnt verträumt mit Glockenspielen und erweckt den Eindruck als wenn man in eine Märchenwelt, wie wir sie aus Kindertagen kennen hineingezogen werden. Ups, erwischt. Wie war das noch? Musik weckt in jedem von uns Bilder und Emotionen. Gut, dann zeige ich euch in dieser Rezension meine „Bilder“ und ihr könnt sie beim Hören des Albums mit euren vergleichen (oder es auch lassen ;) ). Das Lied ist eine verträumte Uptempo-Nummer. Der Gesang der Ladies kommt schön zur Geltung und die Chöre im Refrain klingen sehr harmonisch.

Die „Winterrose“ besticht durch ein unglaublich schönes Geigenspiel. In dem Lied geht es darum, dass die Rose, die Königin der Blumen Konkurrenz durch die eiskalten, aber wunderschönen Eisblumen bekommt. Eine Ballade die zum Träumen einlädt und sicher zu so manchem Wintertag vor dem Kamin passt.

„Klang der Träume im Wald“ beginnt mit einem Harfenspiel, welches wieder diesen „Ins Märchenland gezogen werden“-Effekt hat. Abgelöst wird die Harfe von eine Altblockflöte. Dann übernehmen wieder Harfe und Glockenspiel. Das Lied handelt von der Vergänglichkeit des Lebens und ist ein Klagelied in einer alten Kirchentonart.

„The Bride“ beginnt mit Lachen, Rauschen, Dudelsäcken und Kirchenglocken in der Ferne. Das Lied entwickelt sich zu einer netten „Wander“-Nummer, welche ebenso gut ein flottes Tänzchen sein könnte.

„Tempus Hiemalis (Akustik Version)“bedeutet „Winterzeit. Der Text ist auf etrustisch. Ein sehr meditatives Stück.

„Gone to soon“ beginnt wieder mit einem sehr schönen Geigenspiel. Ein Lied der Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen. Das Stück ist ein reines Geigensolo. So reduziert, so kraftvoll und eindringlich ist dieses Stück.

„Schatten“ beginnt mit starken Chören auf einem Pianoteppich. Hier taucht wieder der schon vom Best off-Album bekannte 80er-Jahre-meets-Gregorian-Style von Paradogs auf. Na gut, wer es mag.

„Das Lied der Sirene“ beginnt mit Möwengeschrei und Meeresgeplätscher. Der Text berichtet von den Sirenen, die laut Legende mit ihrem Gesang so viele Seefahrer in den Tod an die Klippen gezogen haben. Eine sanfte Ballade und eine Hommage an die Hexen der Meere.

„Briefe“ ist ein á capella – Stück, in dem es um Briefe geht, welche in alle Winde geweht werden und nur von bestimmten Menschen gelesen werden können.

In „***“ erklingen Vogelgezwitscher, Harfe und Glockenspiel und laden den Zuhörer ein, seine ganz eigene Reise ins Eyesland zu machen. Probiert es doch selbst ein mal aus.

Fazit:

Ein schöner Soundtrack für die kalte Jahreszeit. Nachdem ich vom „Best off“- Album von Paradogs eher mäßig angetan war, ist „Eyesland“ eine positive Überraschung. Die Lieder sind klar strukturiert und es hat den Anschein, als habe die Band sich und ihren Stil gefunden. Das Album eignet sich besonders gut, um kalte Abende vor dem Kamin, Plätzchen-back- Aktionen mit der Familie oder den Glühwein-Umtrunk nach einem Spaziergang musikalisch zu untermalen.

Für Fans von Folk Musik, Harfenmusik, Balladen und klassischer Musik.

 

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/ParadogsNeofolk/

http://www.paradogs.de/

Wertung:     

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