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In Extremo - Quid Pro Quo Live

Im Juni diesen Jahres brachten In Extremo ihr neues Album „Quid Pro Quo“ an den Start und schoben direkt eine sehr erfolgreiche Tour hinterher. Die sieben Musiker aus Berlin (Das Letzte Einhorn, Van Lange, Die Lutter, Dr. Pymonte, Flex der Biegsame, Yellow Pfeiffer und Specki T.D) verewigen mit „Quid Pro Quo Live“, welches am 02.12.2016 erscheint diese wunderbare Zeit auf einem Album. Dieses gibt es in zwei Versionen.

Variante 1: Als 2-CD im Digipack - also für alle, die das Studioalbum von QUID PRO QUO noch nicht haben. Drin sind: CD1: Das Album inkl. 3 Bonustracks (entspricht der Studioversion des Ltd. Digipack bzw. der Fanbox), CD2: 17 Songs LIVE vom IN EXTREMO Konzert aus dem
Palladium zu Köln vom 30. September 2016.
Variante 2: Als 1-CD im Jewelcase - also für alle, die das Studioalbum obereits besitzen. Drin ist:
CD1: 17 Songs LIVE vom IN EXTREMO Konzert aus dem Palladium zu Köln vom 30. September 2016

 

Hier die Tracklist:

  1. Prolog

  2. Quid Pro Quo

  3. Feuertaufe

  4. Zigeunerskat

  5. Störtebeker

  6. Gaukler

  7. Unsichtbar

  8. Sängerkrieg

  9. Lieb Vaterland, magst ruhig sein

  10. Roter Stern

  11. Spielmannsfluch

  12. Schwarzer Rabe

  13. Moonshiner

  14. Himmel & Hölle

  15. Belladonna

  16. Pikse Palve

     


    Hier der Albumtrailer:

Laut, stark und krachend! Die Live-Stimmung spiegelt sich auf der CD von Anfang an wieder und macht Laune!

Quid Pro Quo“ ist der Titeltrack des Albums und eine klare Ansage. Der Songtitel heißt übersetzt „Geben und nehmen“. Die Botschaft des Liedes ist klar: Heutzutage geht es immer mehr ums Nehmen als ums Geben, jeder ist nur auf sich fixiert und wie es In Extremo so schön formulieren „Man fragt sich, ob die alle noch richtig ticken.“ . Natürlich gibt es auch ein kleines Augenzwinkern „Nutten für Geld... Ein Narr wem's nicht gefällt.“). Das Lied kommt im klassischen Mittelalter-Rock-Gewand daher. E-Gitarren dominieren, aber Dudelsäcken dürfen natürlich nicht fehlen.

Mit „Feuertaufe“ und „Zigeunerskat“ spielen In Extremo zwischen den neuen Liedern ein paar alte Klassiker. Sehr zur hörbaren Freude der Fans.

„Störtebeker“ ist ein krachender Revoluzzer-Song, der sofort ins Ohr geht und den die Band als erste Single ihrer neuen Scheibe aus erkohren hat. In dem Lied geht es um den Robin Hood der Meere, um den legendären Piraten Klaus Störtebeker. Das Lied ist gewohnt rockig und macht Lust auf den Rest der Scheibe. Ein Seefahrerlied mit ordentlich Wumms und Ohrwurmgarantie. Live sogar noch geiler als auf der Studio-Version von „Quid Pro Quo“. Bangen und Abrocken angesagt!!!

„Ohohohoh!“ Die Geschichte des „Sängerkrieg“ erklingt. Ein Stück, welches wieder mehr die mittelalterlichen Wurzeln der Band zeigt, aber dank E-Gitarren und den starken Drums von Specki alles andere als eingestaubt ist. Eine perfekte Mischung aus altem Text und modernem Sound.

Eins meiner persönlichen Highlights ist „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“. Der Text bringt das, was gerade wieder in so vielen Ländern aktuell ist knallhart auf den Punkt. Das Lied erzählt von Krieg, Leid und Zerstörung. Es geht um die Liebe zur Heimat- zum Vaterland- und um die Verzweiflung, wenn diese zerbomt wird und jeder „stirbt für sich allein“. Das Lied rüttelt auf und führt uns vor Augen, wie dankbar wir hier in Deutschland sein sollten, für das was wir haben. Live entwickelt das Stück eine noch größere Energie und Kraft als auf der Studio-Version. Micha singt es mit einer derartigen Leidenschaft, sodass ein mancher heimlich zum Taschentuch greift.

Lieb Vaterland, magst ruhig sein:

Genug geflennt. Weiter geht es mit „Roter Stern“, einer Hymne an das von In Ex so geliebte Russland. Bei „Moonshiner“ ist schunkeln und träumen angesagt. Das Stück erzählt von einem Wanderer auf Reisen, der sich seinen Schnaps selbst brennt und jeden Abend sehnsüchtig im Mondschein sitzt und dabei diesen be- und ansingt.

 

Fazit:

Ein super Live-Album, welches diese grandiose Tour ins heimische Wohnzimmer zurück bringt. Die Stimmung kommt super rüber, die Mischung der Lieder ist perfekt. Alte und neue Songs bilden ein tolles Gesamtkonzept, welches das Herz eines jeden In Extremo-Fans höher schlagen lassen dürfte. Super ausgesteuert ist das Album auch noch. Man hört die Fans im Hintergrund, allerdings dominiert die Musik- so soll es sein. In Ex präsentieren voller Leidenschaft und Können ihre Mukke. Es klingt nicht ganz genau wie auf dem Studioalbum und das ist gut so. Live ist eben live. Zwischen den Liedern erzählt Micha kleine Anekdoten und Geschichten zu den einzelnen Songs. ACHTUNG! SUCHTGEFAHR!!!

 

5 von 5 Pommesgabeln

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/officialinextremo/

http://www.inextremo.de/de/

Wertung:     

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