W E R B U N G
Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Haggefugg - "Metgefühl"

„Metgefühl“ von Haggefugg

 

Die sechs Kölner Jungs von Haggefugg bezeichnen ihren Stil selbst als Prost-Mittelalter-Party-Rock.

Am 12.11.2016 veröffentlichten Gregor Krähenkehle (Gesang), Dudel zu Lang (Dudelsack, Schalmei), Henry D'Hummel (Dudelsack, Backing-Vocals), Martin Lauther (E-Gitarre), Bassbär (Bass, Backing-Vocals) und Hauptmann Klopfer (Drums) ihr erstes Album „Metgefühl“. Mit einer Mischung aus Hardrock, Metal, Mittelaltermarktmusik, viel Spaß und dem ein oder anderen Augenzwinkern in ihren Texten haben die Musiker schnell die Herzen des Publikums erobert und gewannen den Sängerwettstreit auf In Extremos „20 Wahre Jahre“-Festival. Die Band spielte schon als Vorband von einigen namenhaften Szene-Bands wie „Russkaja“ und „In Extremo“. Die Texte sind zum Teil selbst geschrieben, zum Teil greifen Haggefugg auf Klassiker der Mittelalterszene zurück.

Ich durfte mir ihre Scheibe mal genauer für euch anhören.

 

Das Cover ziert ein rotes Herz (mit Zapfhahn) auf schwarzem Hintergrund. Im Booklet (welches edel in schwarz und gold gehalten ist) finden sich ein paar Fotos der Band, Informationen zu Haggefugg, sowie die Songtexte. Schön gemacht! Allerdings hätte ich mir Textübersetzungen (oder zumindest Inhaltsangaben) von den schwedischen und französischen (?) Texten gewünscht.

 

Hier die Tracklist:

    1. Metgefühl

    2. Met, Wirt, Bestellt!

3. Trinkt aus!

4. Krähenweise

5. Spielmannssünden

6. In der Schenke

7. Tapferes Herz

8. Ai vist lo lop

9. Villemann og Magnhild

10. Danse du ventre

11. Seemannsgarn

12. Plattgekontert (Bonus)

 

Der Opener „Metgefühl“ klingt nach Kneipenatmosphäre pur. Im Hintergrund dudeln ein paar Flöten und verleihen dem Ganzen einen mittelalterlichen Touch.

Weiter geht es mit „Met, Wirt, Bestellt!“. In dem Song geht es darum, dass der Met im Dorf leer ist und nun ein jeder darauf wartet, dass der vom Wirt bestellte Honigwein möglichst bald eintreffen möge. „Lasst eure Sorgen Sorgen sein, im ganzen Dorf wird’s schon erzählt, - der Wirt hat neuen Met bestellt!“ Musikalisch klingt der Song sehr In Extremo. Die Texte sind etwas lockerer, lustiger mit weniger Tiefgang. Guter Mittelalter-Party-Rock.

Etwas mehr Bums hat „Trinkt aus!“. Der Song ist ein weiteres heiteres Trinklied. Es geht ums Feiern, Glücklichsein und einfach Spaß haben.

„Spielmannssünden“ berichtet vom Leben und den Sünden eines Spielmanns. Klar geht es auch in diesem Lied vornehmlich um das Trinken und Feiern in der Taverne. Der rote Faden des Albums ist auch hier zu erkennen. Rock meets Mittelalter.

Dudelsack- und E-Gitarrenlastig kommt „Tapferes Herz“ daher. Das Lied hat einen erfrischenden gesellschaftskritischen Touch. Das Lied prangert an, dass jeder nur noch funktionieren muss, dass es nur noch um den Profit geht. Es ruft dazu auf sich gegen diese Zwänge zu wehren und nach persönlicher Freiheit zu streben.

„Seemannsgarn“ besingt die Klischees der Seefahrer und erlaubt einen Blick hinter die raue, harte Fassade der Seemänner. Mövenkreischen und Gesumme laden zum Schunkeln ein und werden später von Gitarren und Cistern abgelöst. Toll gemacht ist, dass die Geschichte des Liedes zwischendurch erzählt und nicht gesungen wird.

 

Fazit:

Guter, lustiger Mittelalter-Party-Rock im Stile von In Extremo. Die Mukke von Haggefugg geht schnell ins Ohr, macht Laune, lädt zum Schunkeln, Abtanzen und Mitmachen ein. Ein guter Soundtrack für die nächste Mittelalter-Party, den nächsten Mittelaltermarkt oder einfach für eine gemütliche Met-Runde mit Freunden.

Für Fans von In Extremo, Russkaja, Saltatio Mortis und Co.

 

4 von 5 Pommesgabeln

 

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/haggefugg/

http://haggefugg.de/

 

 

Eure Morgaine

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