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Schattensaiten von Carpe Noctem

Carpe Noctem sind sechs Musiker aus Jena, die sich dem String Metal verschrieben haben. Sprich die Band vereint Rock, Metal und Klassik miteinander und zaubert so ihren ganz eigenen Sound. Am 25.11.2016 erschien ihr neues Album „Schattensaiten“ als Eigenveröffentlichung und wird über Soulfood vertrieben. Bis auf „Toxicity“ haben die Jungs alle Tracks auf dem Album selbst geschrieben. Ich durfte mir die Scheibe von Friedrich Busch, Cornelius Wagner, Martin Streicher, Sascha Dobschal und Daniel Cebulla, die seit 2009 als „Carpe Noctem“ gemeinsam auf der Bühne stehen mal genauer für euch anhören.

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Hier die Tracklist:

 

  1. Conviction

  2. Blick über die Klippen

  3. Das Gift der Spinne

  4. Maskerade

  5. Daydream

  6. Fate

  7. Toxicity

  8. Tavernenspiel

  9. Requiem

  10. Autumn

  11. Untold Story

  12. Penthesilea

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Der Opener „Conviction“ beginnt mit gezupften Streichern und wird dann von einer Kombination aus Streichern und gepflegtem Metal-Sound abgelöst. Das Lied hat ordentlich Power und geht gut ab. Streicher, Drums und E-Gitarren ergänzen sich perfekt. Kein Instrument dominiert oder wird von dem anderen in den Schatten gestellt. Coole Sache! Soli der einzelnen Instrumente wechseln sich ab und ergeben ein ungewohntes und dennoch stimmiges Klangbild. Der Song ist rein instrumental.

„Das Gift der Spinne“ beginnt sehr rockig. Der Gesang bringt den Text super rüber. In dem Lied geht es darum frei zu sein, selbst Entscheidungen zu treffen, Erfahrungen zu sammeln und sich gegen das Dunkle und Böse zu wehren. Musikalisch fetzt das Lied richtig. Es ist sehr metal-lastig, wird von den Streichern aber gekonnt aufgelockert und bekommt so eine interessante Note, die den Zuhörer in ihren Bann zieht.

Weiter geht es mit „Maskerade“. Das Stück ist wieder rein instrumental und macht einfach nur Laune. Treibend, voller Energie umspielen sich Streicher und E-Gitarren. Die Drums sind zu hören, dominieren den Song aber nicht und verleihen ihm quasi das I-Tüpfelchen.

„Fate“ beginnt sehr schwer, düster und drückend. Das Lied könnte genauso gut Teil einer Arie von Verdi oder Wagner sein. E-Gitarren und Drums kommen erst sehr spät dazu und verleihen dem Track zusätzlich eine gewisse Dramatik. Ein sehr schönes Stück, bei welchem Carpe Noctem zeigen, dass sie auch mal ganz andere Saiten aufziehen können.

Bei „Requiem“ und „Untold Story“ kommt wieder der Metal mehr durch. Die Tracks erinnern ein wenig an „Conviction“. Somit ist ein roter Faden zu erkennen. Dennoch entwickeln die Songs eine ganz eigenständige Dynamik.

 

Fazit:

- kontrastreich, allerdings ohne den roten Faden zu verlieren

  • kraftvoll

  • - gefühlvoll

  • schon mal gehört und dennoch völlig anders

  • Für Fans von Symphoniacs und Symphonic-Metal

  • sehr empfehlenswert!

  • Sollte in keiner Musiksammlung fehlen!

 

5 von 5 Pommesgabeln

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

http://www.carpenoctem.band
http://www.facebook.com/carpenoctemband
https://twitter.com/bandcarpenoctem
www.youtube.com/user/carpenoctemyt

 

Eure Morgaine

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