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Morgaine – Wir sind eins

Am 16.09.2016 brachte Maren Herz unter ihrem Künstlernamen Morgaine ihre Debütalbum „Wir sind eins“ heraus. Die „Friedenssängerin“ lebt in Wien und hat es sich zur Aufgabe gemacht für die Kleinen, Schwachen und bereits Verstummten einzutreten und ihnen durch Musik eine Stimme zu geben. Ganz nach ihrem Motto „Musik ist Liebe“. Die Themen ihrer Songs sind sehr spirituell, werfen einen Blick auf das „Große-Ganze“, handeln von der universellen Ganzheitlichkeit, vom Sein und Bewusstsein und die damit verbundene Verantwortung - für sich selbst, für die Mitmenschen, die Tiere, für Mutter Erde und das Leben an sich. Mit ihrer Musik möchte Maren aka Morgaine zum Umdenken einladen, die Menschen dazu animieren die Welt zum Positivem zu verändern. Beginnen kann jeder sofort- bei sich selbst.

Auf dem Cover sieht man sie in einem schönen weißen Kleid mit den Armen zum Himmel gereckt. Im Hintergrund ist ein Wald zu sehen. Im Booklet findet man neben den Liedtexten zauberhafte Fotos der Sängerin.

 

Hier die Tracklist:

  1. Mama Gaia (Intro)

  2. Sternenkinder

  3. Für eine bessere Welt

  4. Märchenland

  5. Goldener Kreis

  6. Der See

  7. Wir sind eins

  8. Ich werd dich immer lieben

  9. Lass los

  10. Tochter der Wildnis

  11. Wolfsliebe

  12. Seelenplattenbau

  13. Weltfriedensutopie

    Bonus: Es ist an der Zeit feat. Kaveh

In „Sternenkinder“ geht es um das Universum, dass alles eine große Seele hat und wir uns auf die Suche nach dem längst Vergessenem begeben sollen. Gitarrenlastig und verträumt legt die Friedenssängerin den Fokus auf den Text und kleidet ihn in ein sanftes Ton-Gewand. Ausdrucksstarke Chöre begleiten den Refrain. Nachdenklich und zum Nachdenken anregend.

Sehr viel stärker und kraftvoller klingt das nächste Lied. In „Für eine bessere Welt“ ruft Morgaine dazu auf die Welt zu verändern und dazu bei sich selbst zu beginnen. Eine Kampfansage an die Zwänge und Grausamkeiten der heutigen Zeit. Sie ruft zum gewaltfreien Widerstand auf. Schön, dass sie den Mut hat, die Dinge so deutlich aus- und die Menschen so klar anzusprechen.

In „Der See“ geht es darum dem Alltag und der Hektik zu entfliehen und an einem See Ruhe und Kraft zu finden. Entsprechend klingt der Sound. Im Refrain erklingen Streicher, ansonsten dominieren Gitarre und Klavier.

Um eine verflossene Liebe geht es in „Ich werd dich immer lieben“. Morgaine schwelgt in diesem Lied in Erinnerungen und erzählt von Momenten, die sie zusammen mit ihrer Liebe erlebt hat. Ein herrlich „normales“ Liebeslied nach all dem spirituellen Input, den es bis zu diesem Lied auf der CD zu hören gibt. Sehnsuchtsvoll, sanft und dennoch stark klingt der Klangteppich aus Klavier und Gitarre.

Flott und sehr pagan-folkig klingt „Tochter der Wildnis“. Maren besingt in dem Lied das Sein mit der Natur und ruft dazu auf sich ihr hinzugeben und wieder eins mit der Natur und dem Göttlichen zu werden. Zum Glück ist das Lied aber kein Abklatsch von Faun, Waldkauz, Omnia und Co. geworden.

„Seelenplattenbau“erzählt von den inneren Mauern die sich viele Menschen selbst erschaffen und sich so ihr Leben schwer machen. Das Lied ermutigt den Zuhörer sein Herz zu öffnen und sich von alten Lasten zu befreien. Vom Sound her ist der rote Faden des Albums gut zu erkennen. Okay, etwas mehr Abwechslung und Ideenreichtum bei den Kompositionen würden der sich zeitweise an schleichenden Monotonie entgegen wirken.

 

Fazit:

Für alle, die sich zu den Kategorien Hippies, Weltverbesserer, Berufsoptimisten, Vollblut-Paganisten, Hardcore- Esoteriker zählen und die am besten noch Vollzeit-spirituell sind, ist das Album ein absolutes Must-Have!!!

Für alle anderen empfehle ich:

Ist ein schönes Album, was man mal gut hören kann, um eine andere Sichtweise auf die Dinge zu bekommen, um sich mit unangenehmen Wahrheiten auseinander zu setzen und gleichzeitig mit totaler Baum-kuschel- Atmosphäre berieseln zu lassen. Wenn euch dann schwindelig geworden ist, weil ihr zu oft euren Namen getanzt habt, spült euren Kopf mit etwas Metal, Folk, Mittelalter, Rock oder sonst was durch. „Wir sind eins“ ist sehr schön gemacht und man merkt Maren ihre Liebe zur Musik und dem wovon sie so leidenschaftlich singt an. Toll, wenn Leute so für ihre Weltanschauung einstehen und sich dafür einsetzen. Mir ist es allerdings etwas zu viel „habt euch alle lieb“ und „wir sind Teil eines großen-ganzen“- Geträller. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

 

3,5 von 5 Pommesgabeln

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/morgaineofficial/

 

Eure Morgaine (von Tommeks Musikwelt ;) )

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