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Joran Elane - Glenvore

Seit 2001 ist die Multi - Instrumentalistin und Komponistin Joran mit ihrer Fantasy-Folk-Band Elane unterwegs und verzaubert ihre Fangemeinde. Am 03.10.2014 hat sie ihr Soloalbum „Glenvore“ beim Label Glenvore-Art veröffentlicht.

Auf dem Album entführt uns Joran in das Land Glenvore – in das Land hinter den Bergen des Nebels. Es ist ein Land, in dem Elfen, Zwerge und Hobbits zu Hause sind.

Als Gäste hat sie sich u.a. Anton von Schwaneck, Lady Morte von der Band Trobar de Morte, Anna Stuart und Ivy, das kleine Flöt von Minnepack mit ins Boot geholt. Einige Lieder sind auf deutsch, andere in englischer Sprache.

Das Cover zeigt Joran vor einem Wasserfall. Alles ist sehr hell und wirkt ein wenig wie in einem Traumland. Traumhaft geht es auch im Booklet weiter. Neben den Songtexten gibt es wunderschöne Fotos von Joran und bezaubernde Zeichnungen von ihr und Anton von Schwaneck.

 

 

Hier die Tracklist:

  1. Storm

  2. Near by the fireside

  3. My golden land

  4. Die Elfen des Waldes

  5. Quell aus Smaragd

  6. Into the vale

  7. Tower by the lake

  8. Winter's night

  9. I build mysel a house

  10. Thron aus Rubin

  11. Bonus: Herr Tannhäuser

 

 

Im Opener „Storm“ geht es um Aufbruch und Veränderung. Der Sturm verändert alles und zieht die Menschen in seinen Bann.

Joran singt dieses Lied als wunderschönes Duett zusammen mit Lady Morte von der Band Trobar de Morte. Ein ruhiges Stück mit eingängigen Refrain, der im Ohr hängen bleibt und mit dezenten orientalischen Klängen seinen ganz eigenen Charme entfaltet. Mittelalterlich angehaucht zieht das erste Lied auf der Scheibe den Zuhörer von Anfang an in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los.

Das nächste Lied beginnt elfengleich mit Flöten und Harfe und lädt so zum Träumen ein. “Near by the fireside” erzählt von einem Treffen zwischen einem Elfen, einem Zwerg, einem Hobbit und einer Frau aus dem Reich der Sterblichen.

Auch hier setzt Joran wieder auf ein Duett- dieses Mal singt sie es zusammen mit Anton von Schwaneck. Die beiden Stimmen ergänzen sich perfekt und werden von einem großartig arrangiertem Klangteppich umhüllt. Sanft, ausdrucksstark und sehr warm erklingt der Gesang. Sofort erscheinen vor meinem inneren Auge Bilder von verwunschenen Wäldern, Weiten wie wir sie aus Tolkien's „Der kleine Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ kennen. Eine wahrlich magische Welt, die Joran mit ihrer Musik zu erschaffen vermag.

In „Quell aus Smaragd“ besingt Joran ein Mädchen, welches auf einen hohen Berg läuft und ein ihr noch unbekanntes Ziel sucht. Nach drei Nächten erscheint ihr eine Gestalt, welche ihr den Weg zu diesem Ziel verrät. Das Ziel könnte – so meine Vermutung – sie selbst sein. Unterschiedliche Tempi und ein wahres Feuerwerk an Percussion machen dieses Lied zu einer wahren Entdeckungsreise und nehmen einen mit auf die Suche des Mädchens.

Exzellent gespielte Celli begleiten Lauten und Ivy' s Flöten im Intro von „Tower by the lake“. Das Lied erzählt von einem jungen Mann, der seine Liebste verlassen muss. Voller Sehnsucht singt er für sich und verspricht ihr, dass sie sich wieder sehen, wenn sie zum Turm am Fluss kommt. Im Refrain hört man eine Männerstimme im Hintergrund. Ein wenig versetzt singen Joran und (vermutlich) Anton den Refrain, wodurch die Sehnsucht und die Entfernung vom Mädchen und ihres Liebsten quasi fühlbar wird. Traumhaft schön!

In “Thron aus Rubin” geht es um einen magischen Thron, der von einem Zwerg gebaut wurde und sich seit ewigen Zeiten innerhalb eines Berges befindet. Allerdings wird er nicht bewacht und es ist sehr schwer ihn zu finden. Zu Beginn hört man das Klopfen der Werkzeuge der Zwerge. Coole Sache! Joran untermalt den Text gekonnt mit Klängen. Eine perfekte Ergänzung von Text und Musik mit sehr viel Liebe zum Detail und Hang zum Perfektionismus. Hier wird nix dem Zufall überlassen. Das Ergebnis spricht für sich. Achtung Suchtgefahr!

 

Fazit:

Glenvore entführt den Zuhörer in eine ganz eigene Welt voller Magie, Fabelwesen und Mystik. Elane versteht es, Instrumente und Stimmen so in Einklang zu bringen, dass man den Alltag für einen Moment vergisst und sich voll und ganz dieser einzigartig schönen Musik hingibt. Die Arrangements der Lieder sind hervorragend ausbalanciert. Kein Instrument und kein Gesangspart dominiert einen anderen Teil- alles ist im Einklang. Unterschiedliche (Gesangs-)stile, Rhythmen und der Mut zur Vielfalt an Instrumenten macht das Album vom ersten bis zum letzten Lied interessant und zu einem wahren Ohrenschmaus. Es wird nicht langweilig. Da aber ein roter Faden zu erkennen ist und Joran auf zu große Experimente verzichtet hat, wird es an keiner Stelle zu unübersichtlich oder gar verwirrend. Glenvore ist definitiv ein Album, bei dem es sich lohnt es in Ruhe zu genießen und bei dem man unbedingt genauer Zu-hören sollte.

Für Fans von Bands wie Elane, Elfenthal, Enya, Clannad, Faun, Pricilla Hernandez, Jyoti Verhoeff und Maya Fridman, Fantasy-Filmmusik und Schriftstellern wie Hennen oder Tolkien.

 

5 von 5 Pommesgabeln

 

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

https://www.facebook.com/joran.elane/

http://www.joran-elane.com/

 

Eure Morgaine

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