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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Drusuna – Kaytos Kom

Drusuna kommen aus dem Norden Portugals und bezeichnen ihre Musik selbst als Ritual Pagan Folk.

Danu (Gesang), Klato (Gitarre), Toranu (E-Pipe, Flöten, Gesang), Waili (Didgeridoo und Gesang) und Sephirus (Geige, Programmierung, Gesang) haben ihre Band 2009 gegründet. Die ursprüngliche Idee war, mit Instrumenten aus Naturmaterialien wie Steinen, Holz, etc. reine und naturnahe Musik zu erschaffen – fernab von jeglichem Elektro-Hokuspokus. Die Musik der Band sollte direkt aus den Wurzeln der Erde kommen. Drusuna haben am 05.03.2016 ihre erste EP „Kaytos Kom“ („Der Ruf der Wälder“) veröffentlicht und arbeiten seitdem an ihrem Debütalbum.

Das Logo der Band zeigt die Weltenesche Yggdrasil.

Auf dem Cover sieht man einen Mann, der in ein Horn bläst und einen großen Ast hält. Ein dunkles, düsteres Bild. Ein Booklet gibt es nicht, auch Texte und Übersetzungen fehlen (selbst auf Anfrage waren diese nicht zu bekommen).

 

Hier die Tracklist:

  1. Tirros Drusunas (Land of Drusuna)

  2. Spiralis Amsteras (Spiral of time)

  3. Cernunnos

  4. Litus Samoni (Shaman Ritual)

  5. Wexta (Journey)

 

„Terra de Drusuna“:

https://www.youtube.com/watch?v=pMXVWRlnFa4

 

„Tirros Drusunas (Land of Drusuna)“ wird von Didgeridoos eingeleitet und bildet so einen fast schon meditativen Klangteppich. Abgelöst wird das Instrument von Dudelsäcken, Geigen und Trommeln. Etwas später setzt Gesang ein, welcher an schamanische Rituale erinnert.

Grillengezirpe, das Knistern von Feuern, Trommeln und ferne Stimmen im Nebeln läuten „Spiralis Amsteras (Spiral of time)“ ein. Schick, wie hier mit Naturgeräuschen gespielt wird Dieser Sound zieht sich durch das ganze Lied. Es ist eine tanzbare Pagan-Folk-Nummer, die gut zu lauschigen Abenden am Lagerfeuer passt.

„Cernunnos“ beginnt mit Maultrommeln und Percussion und Gesumme im Hintergrund. Zu Anfang wieder sehr meditativ baut sich das Lied nach und nach auf. Später gibt es ein schönes Flötensolo. Alles in allem eine sehr stimmige Nummer.

„Litus Samoni (Shaman Ritual)“ überzeugt durch starke Männergesänge und ein tolles Gitarrensolo.

Starke Regenfälle und Rabengekrächze sind im Intro von „Wexta (Journey)“ zu hören. Treibende Rhythmen übernehmen und übergeben dann an sehr, sehr ruhige Klänge. Eine wahrliche Klangreise.

 

Fazit:

Eine schöne EP haben Drusuna da abgeliefert. Es wurden viele Klänge der Natur mit sehr folkigen Instrumenten kombiniert. Die Lieder bauen sich nach und nach auf - es gibt in jedem Stück eine Entwicklung. Man fühlt sich beim Hören ein wenig wie in einen Wald versetzt. Ich denke die CD gibt einen guten Soundtrack für schamanische Rituale ab oder ist etwas für Menschen, die auf sehr geerdeten Pagan-Folk ohne Schnick-Schnack und Eletro-Zauber stehen. Obwohl das Album recht interessant gemacht ist, fehlt mir ein wenig der Pfiff und der Funke will nicht so ganz rüber springen.

Für Fans von Faun, Rüdiger Maul, Omnia, Waldkauz und Wardruna.

 

3,5 von 5 Pommesgabeln

 

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. findet ihr hier:

https://www.facebook.com/Drusuna/

https://drusuna.bandcamp.com/releases

 

Eure Morgaine

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