W E R B U N G
MPS-Fotos.de - Die MPS-Fotocommunity

Vogelfrey in der Pumpe, Kiel

Nach 3 Jahren gab es endlich wieder FEENFLEISCH in Kiel

 

Nach langer Zeit war wieder ein Konzert in meiner Stadt, also mal nicht weit fahren. Ich hatte Vogelfrey in Wacken im Jahre 2012 jeden Tag gesehen. Also stand es sofort fest, dass ich in die Pumpe musste. Um kurz nach 20 Uhr trafen wir dann noch paar Freunde und gingen schließlich hinein.

 

 

Gegen 21 Uhr ging es dann endlich los mit der Band Aletrun aus Hamburg. Aletrun bezeichnen sich als eine Symphonic  Pagan Metalband. Man konnte sofort durch die Stimme von Anika eine Ähnlichkeit zu Nigthwish heraus hören. Doch auch Einflüsse von Amon Amarth,  Dimmu Borgir und Cradle of Filth sind in ihre Musik eingebaut. Und ich muss sagen von Lied zu Lied gefielen sie mir immer besser.  In ihren Liedern geht es um Fantasygeschichten basierend auf der Besiedlungsgeschichte Islands. Die Stimmung war schon recht gut, obwohl noch recht viele Besucher draußen standen und sich noch nen Bier gönnten.

 

 

Bevor VOGELFREY auf die Bühne kamen, gab es noch eine kurze Umbauphase und endlich füllte sich auch der Saal. Nun war es soweit, das Licht ging aus und das Intro begann. Sofort als „Düsterpflicht“ erklang hatte die Band das Publikum auf ihrer Seite. Schon beim 2. Lied „6 Vaganten“  des Abends war die Stimmung am Kochen. Das Stimmungsbarometer wird mit   „Schuld ist nur der Met“ und „Freitod“ noch gesteigert! Zwischen den typischen Vogelfrey Liedern zum Headbangen wurden auch ruhige Stücke gespielt wie zum Beispiel „Waffenbruder“ oder „Lebenslehre“. Dieses Lied lädt zum Schunkeln ein, es geht um saufen und die käufliche Liebe. Beim 'Ball der Gehängten' wird ein riesiger Gummiball ins Publikum geworfen, was dazu führte, dass sich das Publikum ordentlich bewegte und sogar die Leute von der Technik mussten mitmachen damit der Ball nicht auf das Mischpullt fiel. Den Abschluss des regulären Sets machte 'Galgenvogel' vom neuem Album "12 Schritte zum Strick". Bei „Feenfleisch“ biss Jannik in eine Fee und gestaltete ein lüsternes Gemetzel, inklusive Kunstblut!

Der „Heldentod“ durfte auch nicht fehlen, den Song müssen VOGELFREY meiner Meinung nach auf jedem Konzert spielen. „Der Tusch!“ rundete einen durchweg gelungenen Auftritt ab. Vogelfrey sind für mich die aufstrebende Band der Mittelalterszene!! Also wenn ihr die Möglichkeit habt Vogelfrey zusehen dann wartet nicht und kauft sofort die Tickets!!!

Zum Seitenanfang