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Extrablatt Tour - Coppelius , in der Matrix Bochum

Extrablatt Extrablatt!

So hieß es am Freitag dem 15. Tage des Februars. Coppelius riefen und die Fanatiker kamen in Scharen in die Matrix nach Bochum. 
Wobei ich tatsächlich sagen muss, dass ich mit einer nicht so tollen Laune anreiste. Nunja, der Tag begann für mich um 15 Uhr mit dem einschnüren meiner selbst in eine Korsage, man will ja stillvoll reisen.Unsere Kutsche machte sich dann um 17 Uhr auf die Reise, naja komfortabel war es mit der Bekleidung nicht. Aber nach einer 20-minütigen Kutschfahrt waren wir ja auch schon am Ziel. Wir wurden direkt herzlichst in Empfang genommen. Die Wartezeit verflog im Nu und wir durften uns in die Untiefen der Matrix begeben.

Zivilisiert nahmen wir unsere Plätze in den Vordersten Reihen ein und warteten gespannt auf den Opener Cellolitis. Ein Virtuose am Cello! Die zwei Mann Kapelle bestehend aus Cellospieler Niko und Cello Umbra verzauberten die Menge. Mit seiner Aperatur die, das direkt Eingespielte aufnahm und wiedergab, kreierte der Freigeist eine fantastische Musik, die ich so noch nie gehört hatte. All jenen, die Spaß an einer etwas anderen Art der Cello Musik haben, sei Celloitis ein absoluter Geheimtipp. Auch meine Mitreisenden und ich waren sichtlich angetan von dem, was der Musiker aus seiner Umbra so raus holte. Fantastisch dachte ich, als nach ca. 25 min diese einzigartige Show vorbei war.

Nach einer Kurzen Umbaupause, ertönte ein bekanntes Lied in den Raum Tschaikowskys - Tanz der Zuckerfee, und das Spiel begann. Butler Bastille betrat als erstes die dunkle Bühne und wischte noch letzte Staubreste auf den Instrumenten der Herren weg. Danach zog er das Schild, was den Abend eröffnen sollte "Applaus" - die Menge tobt und die Herren selbst betraten durch eine Litfaßsäule die Bühne. Die Show begann mit dem Cover "Transylvania" von Iron Maiden. Ein gelungener Auftakt. Die Herren und das Auditorium waren außer sich und es folgte Prompt ein neues Stück.
"Bitten, Danken, Petitieren" - sehr gut! Danach folgten zwei altbekannte Mit-Mach-Songs, bis wir ein weiteres Mal in den Genuss zwei neuer Stücke kamen." Welt im Wahn" und "Locked Out" - Letzteres wie ich finde ein eher ruhigeres Stück, brachte die Anwesenden in die Richtige Stimmung für das Cover auf das alle gewartet hatten. "Maria" von Subway to Sally. Ein fulminanter Moment, der auch nicht spurlos an den Herren selbst vorbei ging. Das gesamte Hörerschaft sang aus voller Kehle mit und selbst die Bühnen erprobte Kapelle schien etwas überrascht von dieser magischen Stimmung. Herrlich - der erste Gänsehaut Moment in einer Reihe von vielen.

Danach folgte ein Kracher dem Nächsten bis uns, die Puste endgültig bei dem Song "Operation" ausging. Aber Zeit zum Verschnaufen gab es nur kurz denn auf zwei neuen Songs folgten die Kracher "Habgier " & "Risiko". Grandios! Ich selbst war schon fast am Ende - aber da kam das Spielkind in Le Comte Caspar wieder durch, und zum neuen Lied "Reichtum" wurden Coppelianische Geldscheine angezündet. 
Den Abschluss machte "Phantom of the Opera" und nach knappen 8 Minuten des rhythmischen Kopfschüttelns auch Headbangen genannt ging die Truppe das erste Mal von der Bühne.Das geübte Publikum wusste das zu tun ist und mit einem Lauten " Da Capo!" Wurden die Herren samt Butler zurückgerufen. Die erste Zugabe bestehend aus "Running Free" & " To my Creator" raubten mir noch die letzten Kräfte. Ein weiteres Mal verabschiedete man sich und die Bühne wurde dunkel. Doch nicht mit dem Auditorium , nein! Eine weitere Runde "Da Capo" und die Herren waren flix zurück zum aller letzten Lied. " Ade mein Lieb" - ein Song, bei dem jeder in diesem Keller auf die Knie zu fallen hatte, und man tat wie uns befohlen. Alles still und leise am Boden. Und Butler Bastille begann zu singen, mit dem Chor der gesamten Coppelianischen Gemeinde im Hintergrund. *seufz* ein wunderschöner Moment, der leider allzu schnell wieder vorbei war. Man verabschiedete sich ein Drittes Mal, und ich bekam von Nobusama einen Drumstick zugeworfen. Schön!

Nach so einemt tollen Konzert gönnte ich mir noch neue Bekleidung und Zimmerschmuck am Krämer und plauschte dann ein wenig mit den Herren über gute alte Zeiten.

In diesem Sinne , zwei Worte

Coppelius Hilft !

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