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Hämatom im Roxy in Flensburg - 09.11.2013

Alle guten Dinge, sind in diesem Fall, zwei. Nachdem das geplante Konzert um 2 Wochen verschoben werden musste, war es am 09.11.2013 endlich soweit!

Gegen 19:30 Uhr kamen wir am Roxy in Flensburg an und ich war überrascht wie wenig Fans vor dem Eingang standen. Ich dachte mir dann, dass die halt später kommen und so warteten wir auf den Einlass, der um 20 Uhr erfolgte.

Da wir ja einen Interviewtermin mit Hämatom hatten setzten wir uns an die Bar und redeten mit anderen Fans bis der Anruf von Ost kam und wir dann in den Backstagebereich geholt wurden. Als wir in den Raum kamen begrüßte uns Ost und brachte uns ein Bier. Kurze Zeit später gesellte sich Nord dann auch noch zu uns. Ich werde nun nichts über das Interview schreiben, weil ihr es euch ja selber anhören könnt.

Nach ca. 25 Minuten Interview waren wir dann fertig, konnten aber nicht raus gehen, weil die erste Vorband Vlad in Tears gerade spielte und man nur über die Bühne zurück in die Konzerthalle kommt. So unterhielten wir uns noch mit Nord und Ost und auch mit Süd und West, die inzwischen auch dazugekommen waren. Nachdem Vlad in Tears ihren Auftritt beendet hatten gingen wir nun wieder nach vorne und warteten auf Ihresgleichen.

 

Zu Ihresgleichen kann ich nicht viel schreiben, da ich sie vorher nicht kannte und auch nicht weiß welche Lieder sie so gespielt haben. Aber ich fand ihren Auftritt echt gut!

 

Gegen 23 Uhr wurde es dann dunkel und das Intro von Hämatom erklang. Nord begab sich dann hinter eine Box mit einem Vorhang, auf dem das Cover von KEINZEITMENSCH zu sehen war. Dann brannten die Schnüre an der Seite ab und der Vorhang fiel und Nord kam zum Vorschein. Nach „Willkommen“ ging es mit den 4 Himmelsrichtungen zu den „Säulen des Wahnsinns“. Trotz der wenigen Besucher im Roxy war von Beginn an beste Stimmung bei den Fans. Als das Lied vorbei war begrüßte uns Nord und wir gingen mit ihnen auf See und zwar mit „Seelenpiraten“ und „Ahoi“. Als nächstes kamen dann 2 Lieder die nicht von KEINZEITMENSCH waren. In „Man muss nicht sterben“ geht es, wie der Titel es schon sagt,  ums Sterben und um das Schicksal. Das Schicksal kommt von ganz allein!!

Themen, die das Leben schreibt – So könnte man die nächsten Lieder beschreiben. Im der heutigen Gesellschaft geht ja vieles nach dem Motto „Auge um Auge“ und es wird auf andere Mensch oft keine Rücksicht genommen und so versinkt die Welt in „Schutt und Asche“.

Wer kennt folgende Situation nicht: Man lernt jemanden kennen, es wird der beste Freund, das denkt man jedenfalls. Doch dann kommt es so wie es kommen muss. Es stellt sich anderes raus und man wird von hinten mit dem Messer erstochen. Zwischen „Bester Freund, bester Feind“ liegt oft nicht viel. Es wurde auch ständig etwas fürs Auge geboten. Wie zum Beispiel die clever eingesetzten Monitore mit Video-Installationen im Hintergrund und die gute Lightshow.

 

 

Nachdem es mit dem Song „Sing“ eher ruhiger wurde, kam dann „Panik“ auf. Das Lied passt perfekt zu Nord. Hier konnte er zeigen wie er sich die Stimme aus dem Hals brüllen kann.

Dann wurden wir in die Zeit der Neandertaler zurück versetzt. Bei dem Song „Neandertal“ sprangen 2 Gorillas mit leuchtenden Trommeln auf die Bühne. Viele kennen das Lied bestimmt von EAV und so gaben die Affen den Takt vor. Gegen Ende des Liedes tauschte Ost mit einem Affen die Instrumente und ließ dann einen Fan trommeln.

 

 

Wieder in der heutigen Zeit angekommen machte sich „Eva“ auf und musste sich durch den „Sturm“ kämpfen. Bei diesen beiden Lieder grölten die Fans so richtig mit.

Das Ende schien gekommen. Mit ihrer ersten Single „Alte Liebe rostet nicht“ des Albums kam zum Schluss noch ein echter Kracher. Mit Beifall gingen die Franken von der Bühne und sofort setzten Zugabe Sprechchöre ein. Nach vielleicht 2 Minuten kamen sie wieder auf die Bühne. Nord ergriff das Wort und fragte wo denn die Freaks sind!? „Totgesagt Teil 2“ ist die Hymne der Freaks und wurde auch aus dem Grund textsicher von den Fans mitgesungen. Nun kam leider auch schon der letzte Song. „Leck mich“ spielen die Jungs schon lange als letztes. Wir wurden alle aufgefordert der Band den Mittelfinger zu zeigen und den Rafrain mit zu brüllen.

 

 

Jedes Konzert geht mal zu ende, so auch dieses. Mit dem „Outro“ verabschiedeten Hämatom sich und gingen von der Bühne.

Nach ca. 10 Minuten erschienen die vier dann am Merch-Stand um den Fans Autogramm- und Bilderwünsche zu erfüllen. Ich bedankte mich noch bei ihnen für den genialen Abend und das Interview und gegen 1:15 Uhr verließen wir mit einem super Gefühl das Roxy.

Wenn ihr die Möglichkeit habt mal ein Hämatom Konzert zu erleben, dann macht das unbedingt!! Ich für meinen Teil freue mich schon auf das nächste Konzert!

Euer Tommek

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