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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Unzucht - LiveClubBarmen - 16.01.2014

Happy New year, ihr Lieben

Ich war heute Abend bei meinem ersten Konzert im Jahr 2014! - Vlad in Tears & Unzucht im LCB.
Das hieß für mich: Gechillt zur Location laufen und erst so 45min vorher eintrudeln. Da es geregnet hatte & mitten in der Woche war, war entsprechend wenig los. Was relativ typisch fürs LCB aber untypisch für Unzucht ist. Mehr oder minder pünktlich und reibungslos funktionierte dann der Einlass. An der kleinen Bühne angekommen positionierten wir uns ziemlich rechts vom Geschehen aber dennoch nach vorne.

Ich freute mich auf Unzucht, ich hatte sie einige Male gesehen und nach dem Feuertal Festival 2013 schienen sie auch gefallen an Wuppertal gefunden zu haben. Unsere erste Stunde nach dem Einlass vertrieben wir uns mit netten Gesprächen wo wir feststellten, dass wir im Presse Bereich gelandet waren. Um mich herum nur Presse & Kameras. Naja wenigstens war die Garantie da, dass es ruhig sein würde um uns herum. (Was es auch wahr - angenehm!)

Um 20 Uhr fingen dann Vlad in Tears an. Und ich muss sagen, dass ich mit dieser Band eher weniger klar komme. Warum auch immer, sie scheinen für mich ein Abklatsch von Lord of The lost mit mehr Scream Elementen zu sein, also nicht mein Fall. Jedoch fand ich sie diesmal deutlich besser als in der Matrix im Dezember. Mit einer Überraschung mit der wohl keiner so recht gerechnet hatten trumpfen die Jungs dann doch auf, ein Mini-Cover von "Rammstein - Du Hast", sie wollten so Deutsch lernen erklärte man uns und es kam an. An sich ist die Band wirklich nett und auch sehr Fan verbunden trotzdem gefällt mir ihr Musikstil einfach nicht so recht.

Vlad in Tears waren nach 45 Minuten dann auch zu ende und es kamen die freundliche Unzucht zum Vorschein und ich dachte " Ja , jetzt sind sie in Wuppertal angekommen". Nach dem Feuertal Kurzauftritt wurden die Unzüchtigen herzlichst von den Wuppertalern empfangen. Eine Bombenstimmung und das direkt zu Anfang. Mit den Songs " Schwarzes Blut" & "Rosenkreuzer" wurde die Menge eingefangen und so schnell nicht losgelassen.

Zu meinem Überraschen kamen auch etwas ruhigere Lieder super an und für einen kurzen Moment schien im LCB die Zeit still zu stehen. Alles sang im Einklang und die Band freute sich über soviel Zuspruch. Auf zart folgte auch schnell wieder hart und die Party ging weiter, so weit das sich Sänger Daniel Schulz im knapp 2,5m Hohen LCB Club sogar zum Crowd Surfen hinreißen ließ. Wobei fast alle in diesem Moment das Gleiche dachten " Bitte knall nicht gegen die Lichttechnik oder die Rohre" - Aber es passierte nicht und er kam unbeschadet zu uns zurück.

Gegen Ende fiel mir was erstaunliches auf, der heimliche Favorit der Band ist nicht das Aushängeschild "Engel der Vernichtung", sondern " Kleine Geile Nonne", ein Lied was unscheinbar daher kommt und auf der CD "Todsünde8" weiter hinten ist , mauserte sich im lauf der Unzucht Karriere zu DEM Höhenpunkt bei Konzerten. Und die Fans passen sich an, wo in der Matrix nur eine Nonne zu finden war, waren es im LCB schon ein paar mehr. Cool!

Nach der Nonne folgte noch der Kracher "Engel der Vernichtung" & "Feuersturm " die das LCB nochmal kochen ließen. Nach einer riesen Dankeshymne ans LCB und allen Beteiligten läutete der letzte Song ein. "Mit Dir" - Ein wunderschönes Stück zudem sogar Wunderkerzen angemacht wurden. Sehr schön!

Fazit: Das Unzucht Konzert war zwar kein Highlight, gehört aber definitiv zu meinen Lieblingen. Die Band hat Spaß an dem was sie tut und vermittelt das wirklich gut. Also, wenn die freundliche Unzucht mal bei euch an die Tür klopft : Macht auf, es lohnt sich.

Eure Isi :)

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