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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

FAUN – Von den Elben Tour 2014 – Kiel, MAX – 12.03.2014

Ungefähr eine Stunde vor Einlass standen schon ein paar Menschen vor dem MAX, aber das Wetter war auch unglaublich schön für Anfang März. Genau richtig für ein Faun Konzert. Pünktlich öffneten sich die Türen und der Saal füllte sich langsam, aber stetig.

Als Jyoti Verhoeff und Maya Fridmann die Bühne betraten war der Saal gut gefüllt und die Menschen in freudiger Erwartung gegenüber dem Abend. Jyoti und Maya bezauberten das Publikum wieder einmal mit ihrer sphärisch schwebenden Musik von Cello, Piano, Gitarre und Gesang. Wenn euch das weiter interessiert, dann findet ihr auf dem Youtubekanal von Jyoti Verhoeff beispielsweise das Musikvideo zu „Field of Night“, dem ersten Lied des Sets.

http://www.youtube.com/channel/UCLHEUzKSs7hgzzOrtSiHhTw

Zusammen haben sie als Vorband eine schöne Atmosphäre kreiert, die das Publikum bereits auf eine andere Ebene getragen hat. Die beste Voraussetzung, für das anschließende Konzert von Faun.

Das energiegeladene Intro zu „Mit dem Wind“ hat die Zuhörer dann aus den Träumereien gerissen und sofort alle Aufmerksamkeit Richtung Bühne gelenkt. Die Bearbeitung der Songs für die Bühnenshow ist wirklich großartig gelungen.

Die Mischung aus alten und neuen Liedern ergab ein rundes Konzerterlebnis und hat die Hörer auf eine Reise mitgenommen. Zwei der Stücke wurden von Maya begleitet, der Cellistin von Jyoti Verhoeff. Eine atmosphärisch stimmige Bereicherung des Faun-Sounds.

Darüber hinaus hat Katja eine außerordentliche Leistung im Gesang gebracht. Ihre Stimme ist unglaublich vielfältig und gibt den Liedern sehr viel. Am meisten war das Publikum allerdings von den Jodel-Künsten von Stephan, dem Hurdy-Gurdy-Spieler, beeindruckt. Ja, damit kann man ein norddeutsches Publikum so richtig begeistern.

Die Lichtshow war beeindruckend und hat die Bühne in eine andere Welt verwandelt. Träumen, mitsingen und tanzen war definitiv erlaubt und die Gelegenheit wurde auch von vielen genutzt. Dazu gab es dann auch noch viele Überraschungen, beispielsweise haben die Vorband ein keltisches Lied zusammen mit Rüdiger performt, außerdem gab es noch ein neues Lied zu hören „Hymne der Nacht“.

Meine persönlichen Lieblinge des Abends waren „Field of Night“ von Jyoti Verhoeff. Dieses Lied hat eine ganz besondere Stimmung und auch Live entfaltet es seine ganz eigene Kraft. Von Faun ist mein Lieblings-Live-Stück „Iyansa“, weil es eine Energie auf das Publikum überträgt, die einfach unbeschreiblich ist und nur erlebt werden kann. Außerdem hat mich „Wind und Geige“ fasziniert. Ein wunderschönes, leicht trauriges aber trotzdem auch schönes Lied über die Liebe.

Fazit: Nach einem harten Tag, an dem so gar nichts funktionieren wollte, war das der perfekte Abschluss. Ein Konzert, um die Sorgen und Probleme des Alltags hinter einem zu lassen und für einen Moment einfach zu leben. Die Musik und das Ambiente einfach zu genießen und sich ein wenig treiben zu lassen. Darin sind Faun wirklich groß.

Hier geht es zu einem Interview, das ich vor dem Konzert mit Fiona und Niel geführt habe:

http://www.tommeks-musikwelt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=177:interview-mit-niel-und-fiona-von-faun&catid=14:bandinterviews&Itemid=133

P.S.: Für alle, die sich für die Echo-Verleihung interessieren, Faun werden bei der Verleihung anwesend sein.

Hier findet ihr noch mehr Fotos von dem tollen Abend im MAX:

http://www.tommeks-musikwelt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=175:faun-konzert-in-kiel-support-jyoti-verhoeff&catid=10:galerie&Itemid=114

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