W E R B U N G

Hörnerfest 2014 in Brande-Hörnerkirchen

Dieses Mal ging es für mich mit Oliver schon mittags zum Hörnerfest und das stellte sich auch als gut heraus. Da wir noch für 12 weitere Leute freihalten mussten, die im laufe des Tages und dem Freitag anreisten wurde uns gleich ein größerer Bereich zugeteilt.  Oliver und ich vertrieben uns die Zeit bis Lars an kam mit Bier trinken und kennenlernen unserer Nachbarn. Dann erschien Lars und wir begannen mit dem Zeltaufbau, Dixi und Bändchen holen.

Gegen 20:30 Uhr gingen wir drei dann zur Marktbühne um uns erst Waldkauz und danach noch Freiwaechter anzusehen.

 

Wer Omnia mag wird auch Waldkauz mögen. Hauptsächlich singen Waldkauz auf deutsch, aber auch auf englisch und sogar ein cornisches Stück ist dabei. „Wir sind da auch in Zukunft sehr offen was Sprachen angeht, da eine Sprache das beste Mittel ist eine fremde Kultur in die Musik mit einzubinden“, sagt Nina auf Nachfrage. Ihre Lieder handeln von:  Jahreskreis/Kreislauf des Lebens, Tanz und Freiheit, Mut den eigenen Weg zu verfolgen, mystische Kreaturen, Sagen, keltische Götter. Ich denke man wird in Zukunft noch viel von ihnen hören.

 

 

Vanir: Der Opener des Hörnerfestes war Vanir aus Dänemark. Diese Band ist eigentlich im Bereich Viking und Folk Metal zu hause kann aber auch die Fans mit Black, Klassik, Death Metal sowie Irish und Schottisch Folk zum Kochen bringen. Für mich waren sie ein guter Beginn.

 

 

Skiltron: Für mich die beste Band auf dem Hörnerfest!!! Die Argentienier hatten mich ab dem ersten on in ihren Bann gezogen!! Klasse Gitarrenriffs, gutes Schlagzeug und ein passender Sänger!!! Und darüber hinaus auch menschlich eine Wucht. Solche Bands liebe ich einfach. Wenn ihr mal die Chance habt Skiltron zu sehen, dann macht es!!!!! Absolute geniale Band für Ohrwürmer und Partystimmung!!!

 

 

Punch n Judy: Sie spielen mit den unterschiedlichsten Einflüssen aus Rock, Metal, Mittelalter und Folk und erschaffen den unverkennbaren Sound ihres Crossover-Folks. Geboten wird eine spektakuläre Bandbreite von verrocktem Folk, der ins Blut und in die Beine geht. Das Publikum ging gut mit und war mit dem Auftritt zufrieden , wie ich von manchen Besuchern erfuhr.

 

 

Potentia Animi: Nach über 5 Jahren war es auf dem Hörnerfest endlich wieder mal soweit;  Potentia Animi live auf der Bühne und die Jungs haben nichts verlernt!! Es war einfach nur genial wie man zwischen Lachen, Tanzen und Jubeln geschwankt hat. Mit vielen Gags versuchten Potentia Animi die Leute vor der Bühne zu einem sündenfreien Leben zu bekehren, wurden dabei  jedoch selber immer verdorbener. Die Songs animierten zum tanzen und mit grölen (Singen kann ja nun mal nicht jeder *lach*). Der Auftritt hätte von meiner Seite aus gesehen gerne noch viel länger gehen können, es war einfach grandios und ich habe jede Sekunde des Auftrittes genossen. Leider ist nicht abzusehen wann Potentia Animi mal wieder live auftreten werden, ich hoffe jedoch, es wird nicht wieder 5-6 Jahre dauern.

 

 

Versengold: Ja was soll man zu Versengold noch sagen!? Wer die Jungs von den MPS oder anderen Festivals kennt, der weiß, dass sie immer für Stimmung sorgen. Auch als das Licht ausfiel spielten sie einfach munter weiter. Wer Musik zum Party machen und zum Spaß haben will der muss immer bei Versengold dabei sein.

 

 

Tanzwut: Der Headliner am Freitagabend war Tanzwut und wie sollte es auch anders sein, es war wieder mal die Krönung des Ganzen. Live sind die Jungs um Sänger und Frontmann Teufel Diabolus einfach der Hammer!! (Ok, hier spricht der absolute Tanzwut-Fan). Mit ihren Songs rissen Teufel und Co. die Menge mit, es war einfach ein Fest!! Die Mischung aus Mittelalter und Rock überzeugt eben doch immer wieder! Leider verflog die Zeit viel zu schnell, ich hätte auch gerne noch ein oder zwei Stündchen länger mit Tanzwut gefeiert. Es war einfach unglaublich wie die Menge mitgefeiert und gesungen hat. Kein Wunder wenn Klassiker wie Wächter, Bitte Bitte oder Lügner gespielt werden. Zum Abschluss ihres Auftrittes wurde dann noch das Logo dargestellt . Immer wieder ein Moment der mir Gänsehaut beschert.

 

 

Sonntag:

 

 

Baldrs Draumar:  Die Holländer waren bereits mit Korpiklaani auf Tour. Mit ihrem Folk und Viking Metal passen sie auch perfekt auf so ein Festival wie dem Hörnerfest. Die Ballance aus Dynamik und Melodik ist ausgewogen. Druckvollere Parts wechseln sich in der Regel bereits innerhalb eines Songs regelmäßig mit melodischen Phasen ab. Man sieht ihnen auf der Bühne die Spielfreude richtig an. Ich freue mich schon auf die nächsten Konzerte.

 

 

Metusa: Bekannt durch das MPS in der Szene haben sie sich ja schon einen großen Namen gemacht. In Brande – Hörnerkirchen überzeugten sie mit einer Mischung aus alten und neuen Liedern. Metusa ist eine Band, die es verseht die Besucher zum Abgehen und Party machen zu animieren.

 

 

Feuerseele: Zu Beginn ihres Auftritts waren leider wenig Besucher vor der Bühne, was sich aber änderte. Durch guten Sound vom Gesang und perfekter Abmischung der Gitarren und allem anderen zogen sie immer mehr Besucher vor die Bühne. Feuerseele haben von Baladen bis zum rockigen Liedern alles im Gepäck und sogar Luftschlanfen und Konfetti die mit in den Auftritt einbezogen wurden. Ich kann euch ein Konzert echt nur empfehlen.

 

 

Gernotshagen: Sie spielen Pagan Metal gemischt mit den musikalischen Elementen des Black Metals. Durch den teils intensiven Einsatz des Keyboards gestaltet sich die Musik als sehr melodisch. Ihre Texte handeln über die germanische Mythologie, das Leben und den Tod, aber auch von der Liebe und Leid aus alten Zeiten. Der Gesang wird von gutturalem Gesang dominiert, gelegentlich findet sich aber auch Klargesang.

 

 

Ignis Fatuu: Bei Ignis Fatuu muss ich immer noch an die guten alten Zeiten denken. Seid dem Sängerwechsel und nun der erneuten Austausch von Musikern ist Ignis Fatuu nicht mehr das was sie mal waren. Leider. Für mich machte Ignis Fatuu immer eine markante männliche Stimme aus, die nun leider nicht mehr vorhanden ist. Ich hatte sie in der jetzigen Besetzung noch nicht gesehen aber bin nun leider enttäuscht worden.

 

 

Letzte Instanz: Zu der Band kann ich nicht viel sagen, da ich nur zum Bilder machen vor der Bühne war. Aber was ich so von Besuchern gehört habe, war der Auftritt whl wieder ganz gut und ein guter Abschluss vom Hörnerfest.

 

 

Fazit: Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall!!! Super Atmosphäre, gute Bands, gute Preise!!! So macht Festival spaß!! Bis zum nächsten Jahr!! 

 

Eure Christina und Euer Tommek

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