W E R B U N G
Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

MusicStorm – Ahrensburg – 5.7.2014

Bei dem Stormarner Musikcontest geht es darum, die junge Musikszene im Landkreis Stormarn zu fördern und die Besten für ihr Können auszuzeichnen. Im Vorfeld der Veranstaltung wurden ein Internetvoting, sowie ein Voting durch eine Fachjury, durchgeführt. Die Gewinner aus diesen Abstimmungen wurden dann zu dem Finale vor dem Schloss Ahrensburg eingeladen.

Die Veranstaltung wurde vom Kreisjugendring Stormarn veranstaltet. Die bedeutendsten Förderer und Sponsoren des MusicStorms sind die Sparkassenstiftung Stormarn und die Spakasse Holstein. Diese haben sich zu einer Förderung dieses Events entschlossen, weil sie in dem Musikcontest eine Möglichkeit sehen, die jungen Künstler sinnvoll zu unterstützen. Neben großartigen Preisen können die Musiker auch viel an Erfahrung mitnehmen. „Unabhängig davon, wenn man weiter hinten landet, ist es auch einfach ein gutes Event und macht Spaß und Freude.“, so Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Stiftungen der Sparkasse Holstein/ Stormarn.

Außerdem wird der Bandcontest durch die Regionalausgabe des Hamburger Abendblatts Stormarn auf der medialen Ebene unterstützt. „[…] Öffentlichkeit ist für junge Künstler enorm wichtig, deswegen machen wir das auch gern.“ Die Relevanz der Musikförderung ist für Hinnerk Blombach, den Repräsentanten des Abendblatts bedeutend. Wie alle anderen Veranstalter und Förderer sieht er großes Potential in den Bewerbern und ist gespannt auf das Ergebnis.

Die diesjährige Jury besteht aus dem Produzenten Jens Lück, der Sängerin Isgaard und dem Produzenten und Sänger Frank Ramon. Außerdem waren Ole Specht von Tonbandgerät und Benno Dangmann von der Band Victims of Voodoo dabei. Victims of Voodoo war 2012 die Gewinnerband des Conests. Wegen seiner Erfahrung mit dem MusicStorm hat er den Musikern noch folgendes mit auf den Weg gegeben: „Keine Angst haben, einfach rocken!“

Und das sollten die Bands später auch reichlich tun.

Bis ungefähr 18 Uhr war das Wetter auch noch schön, sonnig und warm. Dann brach aber ein heftiger Schauer los und ein Gewitter mit Sturmböen zog über das Gelände. Die Teilnehmer und Zuschauer wurden kurz vorher in den nahegelegenen Marstall evakuiert. Dort harrten alle aus, bis es wieder mehr oder weniger trocken war.

Dann konnte es aber, mit reichlich Verzögerung aber heil und relativ trocken, endlich losgehen. Nach der Begrüßung und der Vorstellung von Verantwortlichen und Jury war Michel Jotzer der erste auf der Bühne. Zusammen mit Gitarre und Piano hat er dem Publikum als Solokünstler sein Können gezeigt.

Act zwei ist die Band Blaxun. Mit Auftritten in ihrer Schule haben sie bereits erste Erfahrungen sammeln können. Ihre Musik haben die Schüler selber geschrieben. Allgemein können ihre Songs als eingängige Popmusik beschrieben werden.

Die Kleinstadtpioniere rocken als drittes die Bühne. Die junge Band aus Bad Oldesloe heizt dem Publikum ordentlich ein.

Als nächstes betreten Cookie Park die Bühne. Ganz professionell beginnt ihr Set mit einem Opener, der abgespielt wird, während die Band die Bühne betritt. Hier ist Mainstream wirklich vorbei, denn mit hartem Post-Hardcore bringen die Jungs die Bühne zum Beben.

Die fünfte Band des Abends ist Dreamwood. Der melodische mystic Folk wird leider mit Regengeprassel untermalt, denn das Wetter blieb nicht stabil. Immer wieder gab es kleine und größere Schauer. Aber die haben das Publikum nicht davon abgehalten die Bands zu unterstützen.

Nun steht das Duo Tramper AiO auf der Bühne. Mit Geige, Gitarre und Percussions bringen sie dem Publikum moderne, selbstgeschriebene Pop- und Folkstücke dar.

Als siebter Act stehen Trying Empire auf der Bühne. Ihre liebevoll komponierten Lieder werden immer in Englisch performt, der Stil kann ohne Schwierigkeiten als Pop bezeichnet werden.

Es folgt der zweite Soloauftritt des Abends. Mit Klavier und einer umwerfenden Stimme möchte LIA  Publikum und Jury überzeugen.

Zuletzt spielen Lärmbelästigung. Ihr Gute-Laune-Rock schafft es, das Publikum mitzureißen.

Nach dem alle Bands und Solomusiker gespielt haben, geht es für alle noch einmal auf die Bühne. Um den Publikumsliebling zu ermitteln müssen die Bands das Publikum noch einmal ordentlich zum Applaudieren bringen. LINA, das Applaus-O-Meter misst den durchschnittlichen Lärmpegel, den eine Band erzielen kann. Im Anschluss folgt die Siegerehrung.

Gewinner des Publikumspreises ist Lärmbelästigung.

Den Newcomer-Award haben ebenfalls Lärmbelästigung abgestaubt.

Den diesjährigen Band-Award haben Tramper AiO gewonnen.

Und den Solo-Award hat Michel Jotzer mitgenommen.

Herzlichen Glückwunsch!

Einen Extrapreis gab es für den Veranstalter Jan Hansen. Dieses MusicStorm war das letzte, das er als Veranstalter mitgestalten würde. Als Dank gab es auch für ihn eine Trophäe.

Nachdem die Gewinner geehrt wurden und der ganze Trubel wieder von der Bühne verschwand, durften alle Gewinner noch einmal ran. Langsam und gemütlich ging der Abend zu ende. Es war kein Schauer mehr in Sicht. Der Regen wurde am Ende doch noch weggesungen und weggespielt.

Dieses Festival ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Stimmung und Location sind super. Es lohnt einen Wochenendausflug, auf dem man gleichzeitig die Musikszene unterstützen kann.

Eure JayC

Vielen Dank an Adiwidjaja Teamworks GmbH! Danke für Möglichkeiten und Unterstützung.

 

P.S.: Alle Interviews mit den Veranstaltern, Förderern und natürlich den Bands findet ihr hier.

http://www.musicstorm-contest.de/

 Ebenso findet ihr dort Zusatzinformationen, Fotos und vieles mehr.

Zum Seitenanfang