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Veldensteiner Festival

Am 25.07.2014 war es endlich soweit! Endlich ging es wieder nach Franken, genauer gesagt nach Neuhaus an der Pegnitz!! Das Veldensteiner Festival stand  in den Startlöchern und die Vorfreude war riesig! Wetter war auch perfekt, Petrus zeigte sich mal von seiner besten Seite und so starteten wir wohlgemut in ein Wochenende das unter dem  Motto „Laut, Heiß und Rockig“ stand. Freitagabend ging es erst einmal hoch auf die Burg zu Stahlzeit! Rammstein Cover. Ich war sehr gespannt, hatte ich doch schon sehr viel von Ihnen vorgeschwärmt bekommen und hatte die Jungs in ihrer anderen Formation als Märzfeld bereits live gehört. Was die Songs anging wurde ich auch absolut nicht enttäuscht, Stahlzeit spielen die Songs wirklich gut, mir fehlte aber ehrlich gesagt etwas Action und Show auf der Bühne. Und das halt die ganzen Jugendlichen (Boah geil, Rammstein…) meinten das man sich zu Rammstein-Songs einfach mal sinnlos die Rübe wegbechern muss, naja, das hat die Stimmung bei mir auch nicht wirklich gehoben. Aber allgemein feierte das Publikum Stahlzeit und es war ein netter Abend!

Samstagmorgen dann erst mal lecker Frühstück im Hotel bevor es gegen Mittag mit dem Taxi zum Festival-Gelände auf der Burg ging. Die Sonne knallte schon gewaltig und wir wussten, das wird ein schweißtreibender Tag, nicht nur wegen der Musik. Und dann ging es los, die erste Band! Rabenschrey mit ihrem Abschiedskonzert! Und eins wurde gleich mit dem ersten Song klar, Rabenschrey feierten einen würdigen Abschied, der hoffentlich nicht für immer ist. Donar und seine Jungs ließen offen ob es Irgendwann ein Wiedersehen mit Rabenschrey geben wird oder nicht. Sicher ist, der Musik bleiben alle treu, nur in welcher Form das muss sich noch zeigen. Mit Songs wie „Das Templerschaf“, „Heiden tanzt“, „Bilder in die Haut“, „Walhalla“ und der Rabenschrey-Hymne „Hey wir sind Heiden“ ging so richtig die Post ab. Die Menge tobte, sang mit und bereiteten so Rabenschrey ein hoffentlich unvergessliches Abschiedskonzert. Ich selbst kann nur sagen, nach dem Auftritt tut es mir noch viel mehr leid das es erst einmal mit Rabenschrey vorbei ist. Und eins ist sicher, ich werde sie vermissen und alle Daumen drücken das sie bald wieder die Bühne rocken! Nach einer kurzen Pause eroberten Märzfeld die Bühne. Heli und Kollegen zeigten was alles in ihnen steckt und ließen es so richtig krachen. Da es verdammt heiß war, die Sonne wie bekloppt knallte, blieben wir oben auf dem Markt im gemütlichen Schatten sitzen und genossen dort die Musik von Märzfeld. Und was soll ich anderes sagen als, es war super! Während der kurzen Umbau-Pause ging es wieder vor die Bühne zu Stahlmann! Leider hatten die Jungs erst mal mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass ihr Auftritt verspätet begann. Was für einen eingefleischten Stahlmann-Fan wie mich doch etwas ärgerlich war, denn so war der komplette Auftritt auch kürzer. Aber es hat sich trotzdem wieder mal so richtig gelohnt. Mart, Ablaz, Niklas und Neill rockten die Bühne so richtig! Es war einfach mal wieder ein Fest mit Stahlmann abzurocken. Lohnt sich halt doch immer wieder und ich hoffe wirklich, sie noch einmal dieses Jahr live sehen zu können. In dem Zusammenhang vielen Dank an Niklas für das nette Gespräch später!  Nachdem Stahlmann also viel zu schnell wieder von der Bühne verschwanden,  wurde kurz umgebaut und dann wurde es wieder laut auf Veldenstein! Mono Inc. legten mit „Heile, heile Segen“ gleich richtig gut los und es wurde während des Auftrittes ab gerockt und getanzt bis der Arzt kommt. Nicht wortwörtlich, aber ich war schon kurz davor. Von oben knallte die Sonne, unten war es in der Menge saunaartig und dazu die großartige Musik von Mono Inc. Und da ich bei den Songs nicht still stehen kann, stand ich also kurz vor dem Hitzeschlag. Die letzen Songs hörten wir uns deshalb wieder oben vom Markt aus an. Schön im Schatten mit einem kühlen Getränk ging dann der Auftritt von Mono Inc. auch viel zu schnell vorbei.  Kurz drauf legten Eluveitie los und ehrlich, ich war echt besorgt um die Burg bzw. den Berg. Letztes Jahr gab es ja einen Teilabsturz und ich war mir fast schon sicher dass es dieses Jahr komplett zum Absturz kommt bei der lauten und  rockigen Musik. Eluveitie machten aber auch wieder richtig Fun. Es rockte, es krachte und die Stimmung war super. Als letzte Band des Festivals eroberten dann abends Eisbrecher die Bühne und auch sie zeigten was sie drauf haben. Es war einfach wieder mal nur grandios. Aber so ist es ja bei Eisbrecher immer. Da es inzwischen dunkel war und es sich etwas (minimal) abgekühlt hatte konnte ich so wenigstens wieder richtig zu den Songs von Eisbrecher abrocken.

Was mich besonders gefreut hat war, dass man in den Umbaupausen nicht auf gute Musik verzichten musste. Oben auf dem Markt spielten Tir Nan Og, ich habe sie hier das erste Mal live gehört und kann nur sagen, jo lohnt sich. Sie sind wirklich gut und ich hoffe doch, sie mal wieder live sehen zu können. Der Markt war dieses Jahr zwar etwas kleiner, aber trotzdem schön und interessant. Und was besonders wichtig ist, die Stimmung ist immer super und man hat die Chance die Bands später auch mal persönlich zu treffen. An dieser Stelle vielen Dank und lieben Gruß an Niklas und Ablaz von Stahlmann und an Donar von Rabenschrey für das nette Gespräch. Alles in allem kann ich das Festival nur so beschreiben: Es war laut, es war kochendheiß und leider viel zu schnell vorbei! Ein grandioser Festivaltag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Auch wenn ich zwischendurch die Gesichtsfarbe eines gar gekochten Hummers hatte, es hat sich absolut gelohnt und ich bin schon sehr gespannt wer nächstes Jahr auf Veldenstein rocken darf. Wer noch nie auf dem Veldensteiner Festival war dem kann ich nur empfehlen, fahrt hin, es lohnt sich. Die Burg und der Ort sind wirklich schön, die Aussicht von der Burg ist gigantisch und das Line-up ist auch immer grandios.

Eure Christina

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