W E R B U N G
Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Faun –Luna-Tour – Kiel

Für mich (JayC) und den Chef war es das erste Mal, das wir FAUN im Sitzen erleben würden. Deshalb war ich vor dem Konzert sehr gespannt, wie die Stimmung ist. Außerdem kamen die Faune grade vom Vorentscheid zum Eurovision Song Contest, den sie nicht für sich entscheiden konnten.

Das Publikum war sehr gemischt. Von 10-70 war wohl wirklich alles dabei. Das fand ich sehr schön. Musik als ein Familienerlebnis, ein Konzert zu dem man auch als Familie zusammen gehen kann.

Gespannt und miteinander redend, saßen dann alle auf ihren Stühlen, in einem wirklich schönen Saal und warteten darauf, was nun geschehen würde, wenn die Lichter ausgehen. Mit dem Lied „Hörst du die Trommeln“ wurde sofort die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums auf die Musiker gerichtet. Das Lied hat Live aber auch eine schöne Energie.

Schnell verflogen meine Bedenken, was das bestuhlte Konzert anging. Faun zeigten ihr Können im Zusammenspiel mit einer bezaubernden Bühnendeko. Die großen Banner haben sich, je nachdem was gespielt wurde, gedreht und zeigten dann entweder das Luna Thema oder rote Flammen.

Auch die Gastmusiker, die sie mitgebracht hatten, wurden vielfältig in das Konzept mit eingebunden und hatten mehrere Auftritte. Maya Fridman, vielen Fans schon bekannt von der Von den Elben-Tour als Mitglied der Vorband (Jyoti Verhoeff), spielte ihr Cello. Damit hat sie manchen Songs noch einen besonderen Touch gegeben, der so schnell nicht wieder zu hören sein wird. Ebenso begeisterte Efrén López das Publikum. Der Multiinstrumentalist (früher L’Ham de Foc) lieferte eine unglaubliche Show, auf den Instrumenten, die er mitbrachte. Eine großartige Ergänzung zu den gewohnten Klängen von Faun.

Des Weiteren entführten Masha Shushera (Tribal Style Bellydance) und Yulya Kholeva (Feuertanz) in eine Welt voller Magie. Beide waren eine wundervolle Bereicherung und Abrundung des Konzepts dieser Tour.

Das Publikum hielt es aber nicht bis zum Ende auf den Stühlen. Zuvor bildeten sich bereits kleine Grüppchen von Tänzern, die einfach nicht mehr still sitzen wollten und konnten.

Ganz zum Schluss wurden die Faune dann mit stehenden Ovationen verabschiedet. Es schien Allen sehr gefallen zu haben.

Fazit: Dieses Konzert war voll von wunderbaren Momenten. Traurig, romantisch, magisch, fantastisch, mitreißend und kraftvoll. Für mich definitiv ein Highlight des Jahres, bereits jetzt. Vor allem, dass „Blaue Stunde“ auch im Live-Programm Platz gefunden hat, mein absoluter Liebling der Luna.

Grüße, eure

JayC

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