W E R B U N G
Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Faey im Heimathaus in Kutenholz am 02.05.2015

Für mich war es das erste Mal, dass ich die Band Faey live gesehen habe.

Das Heimathaus in Kutenholz war gut besucht. Ca. 80 Gäste wollten sich das Konzert der Preisträger des Deutschen Rock & Pop Preises 2014 nicht entgehen lassen. Das urige Gebäude, welches mit seinen Nebengebäuden für Veranstaltungen und als Museum genutzt wird, ein Veranstalter-Team rund um Torsten Henneken, welches einem eher das Gefühl gab, bei Freunden zum Essen eingeladen zu sein, als ein Konzert zu besuchen, sowie ein mittelalterlich angehauchtes Buffet, welches man auf Bestellung vor dem Konzert genießen konnte, läuteten den Abend ein.

Die Band rund um die ehemalige Faun-Sängerin Sandra Elflein zog das Publikum mit ihrem Folk-Rock sofort in ihren Bann. Die Musiker aus dem Raum Bamberg boten eine abwechslungsreiche Palette von ruhigen Balladen und mitreißenden Folknummern. Sandra Elflein brillierte an Geige, Drehleier und diversen Flöten und verzauberte durch ihren feengleichen Gesang. Der Name Faey (altenglisch für „Fee“) war Programm. Ihre Mitmusiker Dominik Schödel Thomas Amon (Schlagzeug), Volker Schömig (Gitarren) und Stephan Hiemer (Bass) standen ihr in Sachen Professionalität und Können in nichts nach und rundeten Sandra' s Darbietung perfekt ab.

Zu hören gab es viele Lieder von ihrem Debut- Album „Golden Apples“, sowie viele neue Stücke, von denen sicher das ein oder andere auf dem lang ersehnten Nachfolger zu hören sein werden.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Lied „Gipsy“, einem schnellen, mitreißenden Instrumentalstück. Als nächstes nahmen Faey ihre Zuhörer mit auf „Neue Wege“, ein Lied welches das Wagnis, die Spannung und das Kribbeln einer neuen Liebe beschreibt. Der „Andro“ ist ein bretonischer Tanz, welchen Faey in ein ganz eigenes Gewand gekleidet haben. Wer bis hier hin dachte, Blockflöten seien Horror-Relikte aus Kindertagen und gehören in die hinterletzte Schublade, wurde hier eines besseren belehrt.

Nach der Pause, weckten Faey die „Sehnsucht“ nach dem Liebsten/ der Liebsten, sangen auf finnisch („Armahan Kulku“), besangen die „Liebe“, ließen „Die Blätter fallen“ und brachten bei „Danse du fou“ noch einmal die Puppen, äh Gewandeten zum tanzen. Die letzte Zugabe „Deine Wasser“ sorgte mit einigen dezenten Anspielungen unter der Gürtellinie dann noch ein mal für Heiterkeit.

Das Konzert dauerte knapp zwei Stunden (incl. Einer Pause von ca. 15 Minuten). Dem Applaus und den Standing Ovations am Ende des Konzertes nach zu urteilen, hätte das Konzert ruhig nochmal so lange dauern dürfen.

Nach dem Konzert nahmen sich die Musiker viel Zeit für ihre Fans, gaben Autogramme, standen für ein Schwätzchen, sowie Erinnerungsfotos bereit.

Ich durfte nach dem Konzert ein Interview mit Sandra führen, welches ihr hier findet:

http://tommeks-musikwelt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=326:interview-mit-sandra-elflein-faey&catid=14:bandinterviews&Itemid=133

Wer schönen, authentischen Folk mag, der nicht nur auf CD, sondern auch live begeistert, dem sei Faey auf jeden Fall ans Herz gelegt. Man merkt bei der Band, dass sie lieben, was sie tun und dass es für sie nichts schöneres gibt, als ihr Publikum mit einer tollen Darbietung zu verzaubern. Und wir lieben Faey.

Eure Morgaine

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