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In Extremo am 27.10.2016 in den Docks in Hamburg

Um 20 Uhr begann das heiß ersehnte und ausverkaufte Konzert der „Quid pro Quo“-Tour 2016 von In Extremo.

Zunächst trat die Vorband „Lacrimas Profundere“ auf und spielte eine dreiviertel Stunde düsteren Rock vom Feinsten. Die Stimme von Sänger Rob erinnert an die des HIM-Frontmann' s Ville Valo. Mit sehr viel Gefühl, Mystik und Tiefe definitiv das Wiedererkennungsmerkmal der Band.

Das Set der Jungs war schön abwechslungsreich. Von epischen Powerballaden bis hin zu gepflegtem, bangtauglichen Hardrock war einiges dabei. Wer nun neugierig auf die Jungs geworden ist bekommt hier weitere Infos über sie:

https://www.facebook.com/lacrimasprofundereofficial/

http://www.lacrimas.com/

 

Gegen 20.45 Uhr enterten dann In Ex die Bühne und zogen das Publikum mit dem Opener „Quid pro Quo“ sofort in ihren Bann. Während die Stimmung in der Menge bei der Vorband noch eher norddeutsch unterkühlt war, rasteten die Fans bei In Ex komplett aus. Die Band spielte eine große Mischung aus Liedern des aktuellen Albums und älteren Stücken.

Lieder wie „Liam“, „Küss mich“ und „Zigeunerskat“ weckten bei so manchem Fan Erinnerungen und die ganze Halle sang inbrünstig mit. Bei „Störtebeker“ bewies die Band einmal mehr ihre lange Bühnenerfahrung und Professionalität. Micha's Mikro quittierte mitten im Lied den Dienst. Dies führte dazu, dass Drummer Specki etwas zu schnell spielte und das ganze Lied aus dem Takt geriet. Ein hoch auf die Band und ihre hervorragenden Techniker! Dank des schnellen Eingreifens der Crew bekam Micha ein neues Mikro, dieser passte sich schnell der Musik wieder an und das Lied konnte harmonisch und ohne weitere Probleme zu ende gespielt werden. Live ist eben Live.

Die Bühnenshow der Band war mal wieder genial. Die Pfeiffer Flex der Biegsame und Yellow Pfeiffer boten eine sehr unterhaltsame Choreographie und hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit. Als Dr. Pymonte mit seine Harfe die Bühne betrat schmolz so mancher Fan dahin. Für ordentlich Aktion und Begeisterung sorgten die Feuereffekte, die besonders bei „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ eingesetzt wurden. Ein paar Songs später regnete es dann Konfetti. Im Hintergrund hingen Banner, die ein wenig Kneipenatmosphäre hervorriefen. Die Jungs haben sich echt was einfallen lassen! Oft durch Zurufe gewünscht spielten die 7 auch das Lied „Moonshine“ vom aktuellen Album. Bei „Sternhagelvoll“ waren dann Schunkeln und Mitgrölen angesagt. Einige Konzertbesucher schienen dieses Lied zum Motto des Abends erklärt zu haben. Die Stimmung blieb aber friedlich und soweit ich es mitbekommen habe, kam es zu keinen alkoholbedingten Unannehmlichkeiten.

Der Sound war perfekt. Die Instrumente und der Gesang waren hervorragend auf einander abgestimmt. Dass die Band ein wunderbares Gespür für ihr Publikum hat bewies Micha, als er die Leute bat nicht zu sehr nach vorne zu drängen. Die ersten Reihen wurden wohl gegen die Bande gedrängt und drohten keine Luft mehr zu bekommen. Durch Micha's schnelles Eingreifen ging aber alles gut.

 

Fazit:

Einfach genial! In Extremo sind eine Band, die man sich unbedingt live ansehen sollte. Mit viel Abwechslung und einer tollen Show machen die Ausnahmemusiker jedes Konzert zu einem absolutem Erlebnis.

 

Wann ihr das nächste Mal In Ex live erleben könnt, erfahrt ihr hier:

http://www.inextremo.de/de/

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