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Dudelsack-Drehleier-Unterricht Alex Zwingmann

Mundtot - Schatten

„Im Jahr 2009 noch als reines Elektronikprojekt gegründet, wurde die Formation Mundtot 2010 um die klassischen Rockinstrumente Bass, Gitarre und Schlagzeug erweitert, welche einen organischen Konterpart zu den sterilen Synthesizersounds bilden.“ Mundtot sind: Tino Wagner (Gesang, Bass), Andreas Kramer (Gitarre, Backgroundgesang), Francesco Marci (Synths) und Florian Prantl (Drums).
Die 4 Jungs zeichnen sich durch melancholischer Sound, ganz ohne Kitsch, mit minimalistische Rhythmen, atmosphärischen Synthiesounds und aggressive E-Gitarren aus. Dabei wechselt der Gesang zwischen eindringlichem Sprechgesang und aggressiven Ausbrüchen.
Mundtot wollen mit jedem einzelnen Song zum Mitdenken anregen.
„Nach Auftritten mit Szenegrößen, der Veröffentlichung einer EP (2010) und ihres Debütalbums "Spätsommer" (2012)“, veröffentlichten sie im letzten Monat ihr neues Album „Schatten“
„Härtere und dominante Gitarren wechseln mit minimalistischen Rhythmen und atmosphärischen Synthiesounds.“
 
Mit dem ersten Song “Einsamkeit und Zweifel” der Platte regen Mundtot schon zum nachdenken an. Ich würde sagen sie haben ihr Ziel bei mir erreicht… Will man einer unter Vielen sein, oder doch mehr aus sich machen?
Alles ist perfekt, es wirkt wie ein “Schönster Traum”. Der sehr rockige Song beschreibt, dass auch der schönste Traum einen auch belügen kann.
“Schwarz-Weiss” ist musikalisch und textlich gesehen ein sehr melancholischer Song, der höchstwahrscheinlich jeden in Erinnerungen schwelgen lässt. Egal ob Gute oder Schlechte.
“Xenophobie”  ist der Fachbegriff für die Angst vor dem Fremden sprich Fremdenfeindlichkeit. Hört euch diesen Song an und dann würde mich sehr stark interessieren, wie jeder einzelne von euch danach denkt!
Bei “Wir Laufen” handelt es sich meiner Meinung nach um die 4 Jungs selbst und deren musikalischen Weg. Der Text wird mit einer sehr eindeutigen Melodie unterstrichen.
 
 
“Abendlicht” ist ein Instrumentalsong der einen in andere Welten zieht. Er ist weniger rockig als andere Songs auf der Platte, da meiner Meinung nach mehr mit Synthiesounds gearbeitet wurde. Dies macht den Song aber nicht schlechter.
So was hatte ich schon lange nicht mehr. Ein Song bei dem ich bei jedem Anhören eine andere Interpretation des Textes im kopf habe. Der Song “Nacht” ist so einer. Am meisten denke ich daran, dass man einen Ausweg sucht, aber ihn nicht findet.
Der Titelsong des Albums “Schatten” ist sehr gitarrenlasstig, wobei nicht nur die E-Gitarren den Song nach vorne spielen.
Wer wartet nicht auf den Tag, an dem die Sonne wieder in seinem Leben scheint. Es gibt Momente im Leben, da dominiert der “Regen”.
Es ist “Nicht so einfach”, einen Gedanken zu diesem Song zusammenzufassen. Jedenfalls nicht für mich. Also heißt es mal wieder für euch reinhören und eigene Gedanken machen!
Auf der Platte gibt es für die Fans zwei Bonustracks: “Haltet die Welt an” und “Wintersturm”.
 
Fazit: Wenn man sich die Platte der Jungs von Mundtot durchhört und wirklich auf die Texte achtet, regen sie einen, meist unabhängig ob man es will oder nicht, zum nachdenken an. Es wird auf alle Fälle nicht das letzte mal sein, dass ich mir das Album angehört habe!
 
Euer PowerKampfZwerg
 
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