W E R B U N G
MPS-Fotos.de - Die MPS-Fotocommunity

Hangatyr - Elemente

Ja, nicht nur die Großen können es. Da haben wir es mal wieder. „Hangatyr“ ist eine noch recht unverbrauchte Band aus Thüringen, die mit „Elemente“ ihre zweites Album veröffentlichen. Für mich war es der erste musikalische Kontakt zu den Pagan Black Metallern und ich würde sagen, dass ich um eine gute Erfahrung reicher bin.

Nach einem knapp eineinhalbminütigen, bedrohlich anmutenden Intro hören wir „Die Stimmen der 12“ als Album – Opener, der auf ganzer Linie überzeugt. Er wird von hoher Geschwindigkeit getragen und ist dennoch mit einprägsamen Melodiebögen sowie einer Akustikpassage ausgestattet. Nicht weniger gut, nein, ich denke sogar noch besser geht es mit „Eisenwald“ weiter, ein Stück, das schon alleine durch seinen eher ungewöhnlichen Titel Interesse weckt. Der Song ist ganz im Stile des vorhergehenden, aber meiner Meinung noch eindringlicher und besser. Für mich jedenfalls einer der Favoriten des Albums und das noch zu Beginn. Was soll da noch schief gehen?

 

 

Und in der Tat, es geht auch nichts schief. Im Gegenteil, „Elemente“ stellt sich beim Durchhören als ein in sich schlüssiges, wirklich sehr gut gelungenes Werk des Pagan Black Metal heraus. Die Riffs sind größtenteils sehr eingängig und erinnern an Black Metal, ohne dabei jedoch einer melodischen Schlagseite zu entbehren. Im Gesamtbild gesehen erweckt das Album für mich einen sehr erhabenen, majestätischen Eindruck und beweist somit, dass Pagan Metal aus den eher unbekannteren Gefilden durchaus nach etwas klingen kann. 

Neben der Musik klingt auch der Gesang sehr gut, er kommt keifend daher und lässt für Black Metal – Fans insofern keine Wünsche offen. Einzelne Songs besonders hervorzuheben ist bei diesem Album meine ich nicht zwingend nötig, da die Qualität  auf durchgehend hohem Niveau angesiedelt ist und praktisch keine Ausfälle nach unten aufweist.

"Elemente“ war das erste, was ich von Hangatyr gehört habe und sie haben mich damit für ihre Sache gewonnen. So erlebt das noch junge neue Jahr 2014 mit dem Album ein Release einer Band, die hörbar auf dem Vormarsch ist und der ich alles Gute für den weiteren musikalischen Werdegang wünschen möchte.

 

Anspieltipps:

Die Stimmen der 12

Eisenwald

Grimmfrost

Sie vergessen nicht

 

Wertung:     

Zum Seitenanfang