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Spielbann - Schwesterchen Frost

Das neueste Album vom Spielmanns- Quintett Spielbann ist seit Anfang Oktober in den Läden zu erwerben. Sieben Jahre lang tüftelten die Musiker an diesem Album, für alle Fans die lange auf ein neues Album der Band gewartet haben, eine sehr lange Zeit, umso größer die Erwartung an das Album. Ob diese Erwartung erfüllt wurde?

Der erste Song „Anderswelt“ punktete mit seiner fast ohrwurmartigen Melodie und ich muss sagen eines meiner Lieblingslieder auf diesem Album. „Bestie deiner Welt“ handelt von einer vermissten Person, welche im Keller des Hauses, ihres Entführers, versteckt wurde. Die Geschichte erinnert an die Erlebnisse der N. Kampusch, welche 2006 aus diesem „Gefängnis“ entfliehen konnte. Dadurch dass, das Lied in der ersten Person geschrieben wurde, wird man in die Gedankengänge des Täters versetzt. Das Lied punktet sowohl mit der Tiefgründigkeit des Textes, als auch mit der rockigen Melodie. Besonders in den Songs „Rot wie die Liebe“ und „Herzgravur“ zeigt Sängerin Nic gemeinsam mit Sänger Seb, wie gut ihre beiden Stimmen zusammen harmonieren. Der orchestrale Instrumentalteil in „Stimmensturm (Sei ganz leise)“ macht das Lied, trotz seines ruhigeren Tempos, zu einer echten Stimmungskanone.

 

 

Der Titeltrack „Schwesterchen Frost“ ist eine wunderschöne, gefühlvolle, jedoch recht traurige Ballade. Seb beweist in „Stirb ewig“ wie gut er melodisch und textlich seine Stimme dem Song anpassen kann, klingt sehr schön und macht das Lied zu einem meiner weiteren Lieblingslieder des Album´s. Am Ende noch eine weitere wunderschöne Ballade „Geschichtentod“, ist das perfekte Schlusslied auf dem Album und eignet sich dazu noch prima als Outro auf jedem Konzert.

Fazit: Ja, die Erwartungen wurden erfüllt. Eine perfekte Mischung an rockigen und ruhigeren gefühlvollen Songs macht das Album zu einem echten Sounderlebnis.

 

Wertung:     

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