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Tune Circus - The sound of braking waves

Die vier Jungs (Rockbert Reister, Jan Petersen, Julian Konzmann und Stefano Zanolli) kommen aus Ludwigsburg / Stuttgart und bilden seit einigen Jahren die erfolgreiche Alternative Rock- Band Tune Circus. Bei über 400 Auftritten in den letzten Jahren standen sie bereits neben Größen wie Wir sind Helden, Clueso, Revolverheld und Cro auf der Bühne und begeisterten ihr Publikum. Eigene Touren gehören ebenso dazu, wie Auftritte auf Festivals und als Supportact wie z.B Max Herre.

Eines der Highlights ihrer bisherigen Karriere dürfte sicherlich der „Deutschen Rock & Pop Preis 2008“ in der Kategorie „Bestes Rock Album“ sein, den sie für ihr Album "Perpetual Music Machine" bekamen.

Anfang 2015 erschien ihr zweites Album „The sound of braking waves“, welches ich heute für euch unter die Lupe nehmen darf. Erschienen ist es bei Good Music Media.

Das Cover und das Booklet der CD sind in schwarz/weiß gehalten. Auf dem Cover des Albums sieht man schemenhaft einen Mann der irgendwo im Hintergrund steht. Im Booklet selbst findet man die Liedtexte. Nicht mehr und nicht weniger. Danksagungen und knappe Infos zu den einzelnen Lieder gibt’ s in der CD-Hülle.

Hier die Tracklist:

  1. Time is the enemy

  2. Rock n roll baby

  3. The travelers

  4. Too late

  5. London town

  6. Evil I

  7. Blow those fuckers away

  8. Let it go

  9. Daddys girl

  10. Until the end

  

Im Opener „Time is the enemy“ geht es darum die Zeit anhalten zu können, um sich mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. („Time is the enemy my friend. No more tomorrows. Time is the enemy my friend. Even a millionaire can't buy himself time.“).

Eine sehr schöne Erinnerung daran, einfach mal zu machen, anstatt alles aufzuschieben. Denn irgendwann hat man keine Zeit mehr... Musikalisch kommt das Lied sehr rockig daher und der Refrain geht schnell ins Ohr. Mitsingen ist hier angesagt!

„Rock n roll baby“ rockt ebenso ab. E- Gitarren und Drums treiben das Lied voran und harmonieren mit dem Gesang perfekt. Der Text berichtet davon, dass es manchmal nur eine bestimmte, ganz besondere Person braucht, die einem zeigt, dass irgendwo doch die Sonne scheint - selbst wenn man sie noch nicht sehen kann.

In „The travelers“ wird dazu aufgerufen, einfach mal auszubrechen und ans Meer zu fahren. Abschalten, den Alltag für einen Moment hinter sich lassen. Natürlich vorzugsweise mit einem ganz besonderem Menschen („I'm so glad I share this moment with you.“). Den Refrain („This is what we wanted, this is what we needed...“) hat man schnell verinnerlicht und man muss ihn einfach mitsingen. Eine tolle positive Message, die einfach gute Laune macht.

Von vergangenen Chancen und verpassten, unwiederbringlichen Momenten erzählt „Too late“. Manchmal ist es einfach „too late“... E-Gitarren unterstützen hier wieder wirkungsvoll den Gesang und nehmen etwas Schwere aus den ersten Zeilen des Textes.

„London town“ berichtet davon, „die eine“ gefunden zu haben und ganz in ihre Welt eintauchen zu wollen („I finally found you. Standing in a crowd. You're looking good, let' s get a drink.“).

In „Let it go“ geht es darum negatives einfach mal hinter sich zu lassen, es ziehen zu lassen und sich auf das Schöne im hier und jetzt zu konzentrieren („I let it go, you let it go. Follow me on the way to the candy store.“). Zum Beginn etwas punkig, ein tolles Gitarrensolo und gute Chöre im Refrain.

„Daddy' s girl“ berichtet davon, dass ein junger Mann seine Freundin dazu auffordert mit ihm Spaß zu haben und die Bedenken ihres Vaters („Your daddy thinks that I' m a faker.“) in den Wind zu schießen. Zugleich erinnert es an etwas, wovon man eigentlich nie genug berichten kann – an die einzigartige Liebe eines Vaters zu seiner Tochter („She' s my little child. You better keep your dirty hands off my girl.“). Musikalisch bleiben sich die Jungs auch hier treu. Der rote Faden ist zu erkennen.

 

Weitere Infos, Tourdaten, etc. bekommt ihr hier:

http://www.tunecircus.de/

https://www.facebook.com/tune.circus.baby

 

Fazit:

Tolle Texte mit Herz, keine Gerede um den heißen Brei herum und ohne übermäßig gepuderte und gezuckerte Wattewolkentexte- und trotzdem sehr schön und zum Teil romantisch. Sehr erfrischend- guter handgemachter Rock mit Punkelementen und viel Herz. Man merkt, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen und Musik mit Leidenschaft machen. Überraschungen oder einen noch nie gehörten Sound sucht man hier allerdings vergeblich.

Wertung:     

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