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Interview mit Sandra Elflein (Faey)

 

Morgaine: Wie kam es zu der Gründung von deiner neuen Band Faey?

Sandra: Nachdem ich bei Faun aufgehört habe, habe ich erst mal eine Pause gemacht. Da wollte ich einfach erst mal nur Mama sein und da konnte ich mir das gar nicht vorstellen, auf einer Bühne zu stehen in dem Moment. Das kam aber natürlich wieder raus, weil das mein Liebstes ist. Musik machen, auf der Bühne stehen und Lieder schreiben. Dann hab ich halt angefangen Musiker zu suchen und so kam es dann irgendwie zu dieser Band jetzt. Wir waren vorher in einer anderen Besetzung und hießen ja auch anders und das hat sich dann immer weiter entwickelt bis jetzt Faey raus kam.

Morgaine: Was bedeutet euer Bandname?

Sandra: Das ist altenglisch für „Fee“.

Morgaine: Woher nimmst du die Inspirationen für eure Lieder?

Sandra: Inspirieren tun mich, wenn ich was schönes lese. Gedichte, Texte inspirieren mich, da entsteht oft im selben Moment die Musik. Das ist wirklich so. Das verknüpft sich automatisch miteinander. Dann natürlich auch durch Begegnungen mit Menschen und auf Reisen.

Morgaine: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Simon Michael von Subway to Sally? Er hat ja euer Album „Golden Apples“ produziert.

Sandra: Der Simon wohnt ja auch in Franken, quasi nebenan und ich kenne den von Subway to Sally und hab dann erfahren, dass der ein Studio hat und als ich die CD aufnehmen wollte, hab ich gedacht, da marschiere ich jetzt einfach mal hin und zeig ihm meine Sachen und er fand das gut und wir haben zusammen Musik gemacht, lagen voll auf einer Wellenlänge, es hat tierisch Spaß gemacht und so kam das dann.

Morgaine: Welches ist dein Lieblingslied auf „Golden Apples“?

Sandra: Ein Lieblingslied, das ist schwierig. „Golden Apples“ ist mir eins der liebsten Lieder, weil es schon so alt ist irgendwie. Das hab ich schon so lange bei mir. „Armahan Kulku“ ist am besten live. Das spiele ich unheimlich gern. Ich mag sie alle, die sind ja wie meine Kinder die Lieder. Auf „Golden Apples“ sind viele Lieder, die ich schon so lange hab, also es sind keine Ahnung, wie viele neue drauf, aber viele habe ich ja schon so lange bei mir und sie sind wie meine liebsten Kinder.

Morgaine: Welche Bedeutung hat der Schmetterling in eurem Bandlogo und auf eurem Album-Cover?

Sandra: Der ist halt hübsch! (lacht) Die Sachen fügen sich immer irgendwie so automatisch. Mit dem Bandnamen „Fee“ , Elflein und so. Ich hab da vorher nicht drüber nachgedacht. Das hat sich einfach gut angefühlt und durch die Fee kam der Schmetterling. Passt halt einfach irgendwie.

Morgaine: Ist ein zweites Album geplant?

Sandra: Ja. Die Lieder sind schon länger fertig und wir waren auch schon beim Simon. Ich kann jetzt nicht genau sagen, wann und so. Das wäre zu weit vorgegriffen, aber klar auf jeden Fall. Ich hab inzwischen Lieder für zwei CDs, vielleicht wird es eine Doppel-CD.

Morgaine: Im Booklet von „Golden Apples“ sieht man ein altes Foto aus Faun-Zeiten von dir. Wie hat dich diese Zeit geprägt?

Sandra: Die hat mich total geprägt. Da hab ich ganz viel gelernt. Da hab ich viel über die verschiedenen Sprachen kennen gelernt und die haben mich ja damals quasi ins kalte Wasser geschmissen. Dann stand ich da plötzlich auf der Bühne und hab gar nicht damit gerechnet so wie das so ist und war total überwältigt. Klar habe ich vorher auch schon Musik gemacht und auch gespielt, aber halt nicht in der Größenordnung und das erste Konzert mit Faun in München war unbeschreiblich. Meine ganzen Freunde waren auch da und die standen dann alle total stolz am Rand. Fiona war auch irgendwie ganz gerührt und wir haben uns dann auch umarmt. Also es war richtig schön. 

Morgaine: Zum Schluss noch die Frage eines Fans: Wie geht es deinem Sohn und wie geht es dir als Mama?

Sandra: Mein Sohn ist wild und frech und lieb und lustig. Also dem geht es natürlich gut. Der liebt Musik und der spielt immer auf meinen Instrumenten und ich muss aufpassen, dass er nichts Böses damit anstellt. Er lieb auch Faun, also so eine Art von Musik findet er richtig gut. Er tanzt und singt und testet meine Lieder mit mir immer, ob das dann auch tauglich ist um auf der Bühne zu stehen. Mir geht’ s gut als Mama. Das ist was wunderschönes. Ich vermisse ihn natürlich wenn wir dann immer unterwegs sind.

Vielen Dank an Sandra für das Interview!

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