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Interview mit Sarah von Mrs. Greenbird

Sarah von Mrs. Greenbird war so lieb und hat uns pünktlich zum Release ihres neuen Albums "Dark Waters" am 12.April 2019 ein Interview gegeben:

 

Tommeks Musikwelt / Morgaine: Wie kam es dazu, dass ihr zusammen Musik gemacht habt?

Mrs. Greenbird / Sarah: Wir haben uns quasi über das Musik machen kennen gelernt. Steffen hatte 2006 ein kleines Konzert gespielt. Nur Er und die Akustikgitarre, ich saß im Publikum und war sofort begeistert. Ein paar Wochen später stand er Nachts um 3 in einem Kölner Club plötzlich neben mir und ich habe Ihn angesprochen. Zu unserem ersten Date hat Steffen seine Lieblingsgitarre mitgebracht und wir haben die ganze Nacht bis morgens um 9 Uhr durchgesungen...

 

TM: Wann war für euch klar, dass ihr eure Musik mit anderen teilen und das ganze professionell machen wollt?

MG: Für Steffen, glaube ich, seitdem er das erste Mal eine Gitarre in der Hand hielt. Er ist eine richtige Rappensau. Ich bin introvertiert. Ich liebe es Songs zu schreiben und ich liebe es im Studio zu arbeiten, aber an Konzerte muss ich mich immer noch gewöhnen. Obwohl unser Publikum es mir sehr sehr leicht macht. Unser Publikum ist einfach toll und die Stimmung immer grandios.

 

TM: Ihr sagt, dass ihr aus Nippessippi kommt. Wie wichtig ist euch Heimatverbundenheit/Immer-wieder-nach-Hause-kommen?

MG: Mittlerweile ist für uns überall da zu Hause, wo wir zusammen mit unseren Hunden sind. Wir können uns überall wohl fühlen, besonders in der Stille und der Natur.

 

TM: Erdet euch das?

MG: Natur, Stille und unsere Hunde erden uns, ja. Absolut. Hunde sind so rein und so wundervoll. Ein Geschenk.

 

TM: Wie kam es dazu, dass ihr euer eigenes Label gegründet habt?

MG: Wir hatten dies schon sehr, sehr lange vor. Es war auf lange Sicht immer unser Endziel. Wir wollten frei und künstlerisch selbstbestimmt sein und keine Zügel aus der Hand geben. Es ist unfassbar schwer und unfassbar viel Arbeit und unglaublich teuer, aber es befreit auch wahnsinnig.

 

TM: Welches ist euer persönlicher Lieblingssong auf „Dark Waters“?

MG: Tatsächlich der Titeltrack „Dark Waters“, den lieben wir so sehr, so dass wir nun auch unser Album auf diesen Namen getauft haben.

 

TM: Ein Song auf eurem neuen Album heißt „One day in June“. Was ist für euch der perfekte Juni-Tag?

MG: Der perfekte Junitag beginnt mit Ausschlafen. Es ist nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt. Die Sonne scheint. Wir verbringen einen wunderschönen Tag am Meer, zusammen mit unseren Hunden. Abends gehen wir essen und sitzen die halbe Nacht in einer wunderschönen Strandbar, quatschen, sehen den Sonnenuntergang, essen etwas leckeres und trinken kühles Bier. Ein Traum. Ginge das auch jetzt sofort?:-)

 

TM: In „1965“ besingt ihr die Vorteile der „guten alten Zeit“ und zelebriert die Sehnsucht in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts leben zu wollen. Abgesehen von 1965- in welches Jahr würdet ihr gerne eine Zeitreise machen und warum?

MG: 1965 handelt von einem Menschen, der sich die gute alte Zeit zurückwünscht. Man muss das Ganze mit einem kleinen Augenzwinkern betrachten. Vieles war früher toll, aber längst nicht Alles besser. Man denke zum Beispiel nur mal an das Frauenwahlrecht. Dennoch würde ich liebend gerne mal für ein paar Tage im 19. Jahrhundert leben, weil ich diese langen wunderschönen Kleider und die Hüte von damals so liebe. In diesem Punkt bin ich ein totales Mädchen.

 

TM: Welche anderen Künstler inspirieren euch?

MG: Künstler, die vor allem wundervolle, berührende Songs schreiben, und es nicht nötig haben, sich auf Instagram und co. ausziehen zu müssen um Ihre Verkäufe anzukurbeln.

 

TM: Mit welchen anderen Künstlern würdet ihr gerne einmal zusammen arbeiten?

MG: Mein größter Traum wäre Brandi Carlile und Steffen träumt seit jeher von einer Zusammenarbeit mit ZZ Top.

 

TM: Gibt es Konzerthallen/Plätze wo ihr unbedingt einmal spielen wollt?

MG: Ja, in der Grand ole Opry, der ältesten Live-Radioshow der Welt in Nashville.

 

TM: Welche Genres hört ihr privat?

MG: Ich liebe Folk- und Americanamusik. Steffen auch. Er liebt aber auch ZZ TOP, QUEEN und Blues. Wobei ich den guten alten rootsigen Blues auch liebe.

 

TM: Deutschsprachige Musik ist zurzeit sehr im Trend. Könntet ihr euch vorstellen einen Song oder gar ein ganzes Album auf Deutsch aufzunehmen?

MG: Wir haben ein deutsches Kinderlied umgeschrieben und aufgenommen und auch einen Song von Leonard Cohen in deutscher Sprache interpretiert. Findet man Beides im Netz. Wir schreiben auch ab und zu auf deutsch, dann aber eher für andere Künstler.

 

TM: Sarah, du hast einen sehr coolen und verspielten Style. Woher nimmst du deine Ideen dafür?

MG: Lieben Dank, das freut mich sehr, wobei mein Stil auch schon immer polarisiert hat. Es klingt vielleicht blöd, aber ich habe mich noch nie wirklich orientiert, jedoch immer viel ausprobiert und auch schon oft daneben gegriffen. Mittlerweile weiß ich glücklicherweise, welche Schnitte und Farben mir stehen. Ich liebe Mode aus den 60er, 70er Jahren und kaufe auch nur selten neue Kleidung. Ich liebe es Dinge zu entdecken, die es nur einmal gibt: Auf Flohmärkten, in Second-Hand und Vintage-Läden oder auch auf Kleiderkreisel. So tut man auch der Umwelt was Gutes. Ich liebe es bunt und verspielt. Schwarz mag ich zum Beispiel gar nicht.

 

TM: Was war euer bisher schönstes Erlebnis mit Fans?

MG: Das können wir gar nicht sagen. Es gibt so viele Schöne. Letztens haben wir Muffins und einen Kuchen mit Fotoglasur mit unserem Albumcover drauf bekommen und wir wurden auch schon mal mit einem Fan-Musikvideo überrascht.

 

TM: Wann haben die Fans die Chance euch persönlich zu treffen (stehen in naher Zukunft Meet and Greets oder Autogrammstunden an)?

MG: Wir geben normalerweise nach jedem Konzert Autogramme....

 

Vielen Dank an Sarah von Mrs. Greenbird für das interessante Interview!

Infos und News rund um Mrs. Greenbird findet ihr hier: 

www.mrsgreenbird.com 

https://www.facebook.com/mrs.greenbird/

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